Puppy Linux 4.00 ist fertig

Puppy Linux passt auf die USB-Sticks und lässt auch alte Systeme noch frisch wirken.

Berry Kauler, Gründer des platz- und ressourcensparenden Puppy Linux, hat Version 4.00 der populären Mini-Distribution veröffentlicht.

Puppy-Linux 4.00 wurde mit Hilfe des T2-Projekts (Open Source System-Entwicklungsumgebung) von Grund auf neu kompiliert. GTK+ 1.x und Tcl/Tk wurden durch GTK+ 2.x ersetzt.

Dieser Wechsel brachte jede Menge neuer Software mit sich. So enthält Puppy 4.00, Codename Dingo, von nun an unter anderem den PDF-Betrachter ePDFView, das Chron-GUI Pschedule und den Organizer Osmo. Im Multimedia-Bereich kamen die CD-Ripper Pcdripper und RipOff, der Audioeditor mhWaveEdit sowie die Brenn-Applikation Pburn und der Bildbetrachter Fotox hinzu. Persönliche Finanzen lassen sich mit den Programmen HomeBank und ExpenseTracker im Blick behalten und Passwörter mit Figaro’s Password Manager 2 verwalten.

Puppy Linux passt auf die USB-Sticks und lässt auch alte Systeme noch frisch wirken.

Puppy Linux passt auf die USB-Sticks und lässt auch alte Systeme noch frisch wirken.

Puppy 4.00 setzt auf einen Kernel 2.6.21.7 und bringt zusätzlich zu den neuen Programmen wie gewohnt für fast jeden Einsatzzweck eine Anwendung mit. Für die Büroarbeit packte Kauler Abiword 2.4.6, Gnumeric 1.7.13 und InkscapeLite 0.36 auf die CD. Mit Seamonkey 1.1.8, Sylpheed 2.4.7 und Pidgin 2.4.1 können sich Anwender im Netz tummeln. Die Anordnung der Fenster übernimmt der Windowmanager JWM.

Trotz aller Neuerungen und erweiterter Funktionalität ist Puppy Linux 4.00 im Gegensatz zum Vorgänger Puppy Linux 3.0.1 um gut 12 MB in der Größe geschrumpft. Puppy Dingo passt mit 87.1 MB bequem auf eine CD im Scheckkartenformat oder einen USB-Stick und lässt sich problemlos auch auf älteren Rechnern installieren. Die Mini-Distribution kann von der Webseite und von verschiedenen Spiegelservern bezogen werden.

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