Chiphersteller AMD kündigt Stellenabbau an

In einer Eingabe an die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) kündigt Chiphersteller AMD schwache Quartalszahlen und daraus resultierend einen Stellenabbau an.

Noch vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen am 17 April hat AMD sich pflichtschuldig an die SEC gewandt und gesteht dort einen im Vergleich zum vierten Quartal 2007 um 15 Prozent gesunkenen Umsatz an. Den Rückgang zum vorhergehenden Quartal macht AMD an schwachen Zahlen in allen Geschäftsbereiche fest. Der Umsatz sei noch schwächer, als in einer ohnehin schon zurück geschraubten ersten Prognose angenommen.

Als Mittel zur Kostensenkung hat AMD nun Entlassungen angekündigt. Der in Sunnyvale, Kalifornien, ansässige Konzern beschäftigt weltweit rund 16.500 Mitarbeiter. Zehn Prozent der Belegschaft soll es bis zum Abschluss des dritten Geschäftsquartal treffen. Die dafür nötigen Kosten sieht der Hersteller im zweiten Quartal anfallen. Wieviel der Personalabbau koste, sei derzeit nicht zu präzisieren, lässt AMD die SEC wissen.

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