Kyoto4u: Java-Software auf Lamp-Server steuert Stromverbraucher

Mit Kyoto4u8 lassen sich bequem vom Browser aus oder automatisch elektrische Geräte an- und ausschalten oder Rechner zeitgesteuert herunterfahren.

Die Java-basierte Software Kyoto4u schaltet und steuert über das X10-Protokoll den Stromverbrauch beliebiger Geräte. Einzige Voraussetzung dafür ist ein Webserver mit Java-Server und ein Webbrowser.

Auf der Webseite der Kyoto4u Demo können Interessierte eine erste Vorabversion der Steuerungssoftware testen. Stromverbraucher wie Lampen, PCs und Monitore lassen sich hier über ein Webinterface zeitgesteuert an- und ausschalten.

Mit Kyoto4u8 lassen sich bequem vom Browser aus oder automatisch elektrische Geräte an- und ausschalten oder Rechner zeitgesteuert herunterfahren.

Mit Kyoto4u8 lassen sich bequem vom Browser aus oder automatisch elektrische Geräte an- und ausschalten oder Rechner zeitgesteuert herunterfahren.

Die Geräte werden dabei über das x10-Protokoll angesteuert, einem mit Powerline verwandten Verfahren, das häufig im Facility-Management oder allgemein bei der Automatisierung von Stromverbrauchern eingesetzt wird.

Entwickler Janek Winz zu Linux Magazin Online: “In der vorhandenen Alpha-Version und im ersten Final Release wird erstmal nur das X10-Protokoll unterstützt, dazu braucht der Benutzer ein CM11-Gerät. Dieses wird einfach an die serielle oder USB Schnittstelle angeschlossen. Kyoto4u greift mittels Suns JavaCom (das gibt es für Windows und Linux) darauf zu und steuert so den CM11 an. Dieser wandelt die Befehle dann in X10-Steuerkommandos wie An- oder Ausschalten um und sendet diese über die Stromleitung.”

Kyoto4u läuft sowohl auf Linux- wie auch auf Windows-Webservern. Mit der Software lassen sich bereits jetzt auch Windows-Rechner herunterfahren, an der Unterstützung von Linux-Clients arbeitet der Entwickler noch. Den Linux-Benutzern rät Winz: “Linux-Anwender sollten am besten die serielle Variante des CM11 nehmen, da ist die Treibersituation etwas besser.”

Der Windows-Benutzer (hier der VNC-Zugang der Demo-Seite) erhält die Info, dass sein Rechner ausgeschalten werden soll. Er kann jetzt über Kyoto4u eine andere Abschaltzeit eintragen oder seine Daten sichern und heimgehen.

Der Windows-Benutzer (hier der VNC-Zugang der Demo-Seite) erhält die Info, dass sein Rechner ausgeschalten werden soll. Er kann jetzt über Kyoto4u eine andere Abschaltzeit eintragen oder seine Daten sichern und heimgehen.

Der Entwickler ist Student im Studiengang Medieninformatik an der Technischen Fachhochschule Berlin und möchte die Software ab Mai diesen Jahres kostenlos auf seiner Website zur Verfügung stellen. Zu Linux Magazin Online sagte er: “Dieses Projekt ist mein Beitrag zur CO2-Reduktion durch Energieeinsparung in mittelständischen Betrieben und kleinen Konzernen.”

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