Thinkpad-Hersteller Lenovo und die Chipfirma AMD haben bei einer Studie festgestellt: Europäische Unternehmen sind bereit höhere Preise für energiesparende Technologien zu zahlen.
Bei der Cebit stellte der Notebook-Hersteller die Studie vor. Bei den 643 Befragten IT-Managern aus dem Mittelstand in den Ländern Deutschland, Frankreich und Großbritannien zeigten sich rund 80 Prozent bereit, der Green IT mit höheren Preisen Tribut zu zollen. Auf der anderen Seite zeigte sich, dass die Manager Nachholbedarf in Sachen Umweltgesetze haben. 53 Prozent der Teilnehmer verneinten die Frage, ob sie sich mit der aktuellen Gesetzeslage auskennen. Der Mehrheit war aber sehr wohl bewusst, dass die derzeit eingesetzten PCs nicht energieeffizient klassifiziert sind.
Der mehrheitlich getroffenen Aussage (82 Prozent), mehr Geld für energiesparende PCs ausgeben zu wollen, spiegelt sich in den Top 5 der Kaufkriterien wider. An Nummer 1 rangiert – auf Deutschland eingegrenzt – die Funktionalität (54 Prozent), gefolgt vom Preis (24 Prozent) und dem Platz 3 Design. Energieeffizienz (9 Prozent) folgt dann vor dem Markennamen auf Platz 4. In der Gesamtbetrachtung liegt die Effizienz auf Platz 3 mit 9 Prozent.


