Das Projekte-Team des Linuxtag e. V. nimmt Bewerbungen freier Projekte an, die kostenlos auf der Veranstaltung Ende Mai in Berlin ausstellen wollen.
Der Verein, der seit über zehn Jahren den Linuxtag ausrichtet, hat dazu einen Call for Projects veröffentlicht:
Bis zum 21. Februar können sich interessierte Gruppen und Projekte noch anmelden. Wolfgang Drotschmann, Mitglied im erweiterten Vorstand des Linuxtag e. V. sagt dazu: “Wir verfolgen das Prinzip ‘fördern und fordern’. Einerseits bieten wir den Projekten an, sich kostenlos auf Europas führender Open-Source-Veranstaltung einem Publikum von gut 10.000 Besuchern zu präsentieren. Dafür geben wir jedes Jahr über 200.000 Euro an Standfläche und Standbau aus. Umgekehrt bitten wir die Projekte jedoch, sich für die Besucher ins Zeug zu legen und ihre Exponate optimal zu präsentieren.”
Das Projekte-Team hat dazu in Zusammenarbeit mit der Messe Berlin, die die Veranstaltung operativ ausrichtet, schon angemeldete Projekte zu einem Workshop eingeladen, auf dem diskutiert wurde, wie die Projekte ihre eigene Präsentation auf der Messe optimieren können.
Marko Jung, Teamleiter der Projektebetreung erklärt dazu das Anmeldeverfahren: “Wir bitten die Projekte um eine möglichst präzise Beschreibung ihres Messeauftritts in unserem Virtual Conference Center. Anhand dieser Angaben können wir leichter auswählen. Wer sich im vergangenen Jahr gut dargestellt hat, kann auf eine vereinfachte Standzuweisung hoffen.”
Das ehrenamtlich arbeitende Team teilte mit, dass es hofft, eine Marke von 80 freien Projekten aus dem vergangenen Jahr erneut zu überbieten. Damit sei es die größte Plattform für freie Projekte in Europa.



