Die Integrationssoftware Jitterbit ist in Version 1.3 erschienen. Erstmals kann sie ohne zusätzliche Software als LDAP-Client und -Server dienen.
Jitterbit kann sich mit CRM- und ERP-Systemen sowie Online-Shops und weiteren Anwendungen verbinden, Daten abfragen, diese nach Regeln umformen und an eine andere Anwendung weitergeben. So lassen sich Datenbestände synchronisieren und System integrieren.
Die Software beherrscht die Protokolle HTTP, HTTPS, FTP und SFTP, kann sich per ODBC-Schnittstelle mit Datenbanken verbinden und auf die Inhalte von Windows-Shares zugreifen. Dabei verarbeitet Jitterbit SOAP, WSDL und andere XML-Formate sowie Textdateien und unterstützt unter anderem die Datenbanken PostgreSQL, MySQL, Microsoft SQL Server und Oracle 8.x -10.x.
Die aktuelle Version 1.3 unterstützt erstmals ohne Zusatzsoftware LDAP und kann sowohl als Server als auch als Client fungieren. Auch Microsofts Active Directory lässt sich nach Angaben des Herstellers auf die Weise einbinden. Daneben haben die Entwickler größere Datei-Uploads per HTTP ermöglicht und die Performance der XML-Verarbeitung verbessert.
Die Software steht unter der Jitterbit Public License zur Verfügung die der Hersteller von der anerkannte Open-Source-Lizenz Mozilla Public License abgeleitet hat. Eine FAQ-Seite erläutert die damit verbundenen Recht und Pflichten. Vor dem Download von Jitterbit, das für Linux- und Windows-Server zur Verfügung steht, verlangt die Firma eine Registrierung. Das Unternehmen verdient an Jitterbit durch Support, Systemintegration und weitere Dienstleistungen.



