Honeytrap 1.0.0 veröffentlicht

Der Honeypot-Daemon Honeytrap ist in Version 1.0.0 erschienen. Er wartet mit einem komplett überarbeiteten Konfigurationsmechanismus und neuen Plugins auf.

Das GPL-Programm registriert Angriffe gegen TCP-Dienste. Erfolgt eine Anfrage an einen unbekannten Port, startet Honeytrap dynamisch einen Server-Prozess dafür. So muss die Software nicht ständig Tausende von Ports binden. Das Registrieren besorgen Connection-Monitors auf der Basis von Libpcap, Netfilter/Iptables oder Netfilter_Queue. Honeytrap lässt sich in verschiedenen Modi betreiben, unter anderem als Proxy, der Verbindungen weiterreicht und dabei den Verkehr aufzeichnet. Der Daemon arbeitet in zwei Stufen: Der Programmkern erledigt das Sammeln der Daten, für verschiedene Analysen lassen sich zur Laufzeit Plugins nachladen. Die derzeit verfügbaren Plugins speichern Zeichenketten und Malware aus den Angriffe, zum Entdecken von FTP- und TFTP-Kommandos gibt es spezialisierte Erweiterungen. Daneben gibt es einen Parser für Angriffe auf VNC-Server, ein Plugin, das Base-64-kodierte Exploits dekodiert sowie ein Modul, das Attacken heuristisch mit Hilfe von Ähnlichkeitsprüfungen aufdecken soll. Honeytrap 1.0.0 steht als Quellcode-Archiv auf den Download-Servern von Sourceforge bereit. Das Subversion-Repository des Projekts erlaubt ebenfalls Zugriff auf die aktuellen Quellen. Daneben bietet die Download-Seite des Projekts Xen-Templates und Qemu-Images für virtuelle Honeytrap-Server an.

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