Am 30. September hat IT-Riese IBM das dritte Quartal 2007 mit sieben Prozent mehr Umsatz verglichen zum Vorjahreszeitraum abgeschlossen. Der Gewinn stieg um sechs Prozent auf rund 2,4 Milliarden US-Dollar.
IBMs Umsatz betrug 24,1 Milliarden US-Dollar oder 1,68 US-Dollar pro Aktie. Zuwachs verzeichneten die Serviceleistungen: Total Global Services sind um 14 Prozent gewachsen, was der größten Wachstumsrate seit vier Jahren entspricht. Die Global Business Services wuchsen um 16 Prozent auf 4,6 Milliarden US-Dollar. Auch die Global Technology Services legten zweistellig, um 13 Prozent auf 9,1 Milliarden zu, weil hier mehr Produkte als vorher an Bestandskunden verkauft werden konnte.
In geographischer Verteilung war der Umsatzanstieg im EMEA-Raum (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) mit elf Prozent am größten, er stieg auf 8,1 Milliarden. Dahinter folgte der asiatisch-pazifischen Raum mit neun Prozent Steigerung ( 4,6 Milliarden Dollar). In den USA setzte Big Blue 10,2 Milliarden um, vier Prozent mehr als im dritten Quartal 2006.
Umsatzeinbußen erlitten dagegen die Sparten Systeme und Technologie. Rund zehn Prozent weniger Umsatz als im Vorjahreszeitraum erreichten diese Hardware-Sparten, was 4,9 Milliarden US-Dollar entspricht. Am besten verkauften sich Unix Server der System-P-Serie und System-X-Server mit einem Zuwachs von jeweils sechs Prozent. Z-Systeme (minus 31 Prozent) und I-Systeme (minus 21 Prozent) fielen dagegen stark ab.
IBM hat außerdem etwas weniger in Forschung und Entwicklung investiert, der Betrag sank um ein Prozent auf 1,5 Milliarden. Weitere Einzelheiten teilt IBM in seiner offiziellen Erklärung mit.



