Die Open-Office-Entwicklung soll von IBMs eigenen Weiterentwicklungen profitieren.
IBM ist heute der Open-Office-Community beigetreten, wie das Open-Source-Projekt in seiner Announce-Mailinglist verkündet. Nachdem die Firma Open-Office-Technologien bereits in ihren Produkten nutzt, möchte sie zum Projekt nun auch etwas beisteuern.
Open-Office-Anleihen befinden sich in IBMs Lotus Notes 8, wo Anwender mit mit den sogenannten Productivity Tools Dokumente, Präsentationen und Tabellen im Open-Document-Format (ODF) erstellen, bearbeiten und importieren können.
Offen bleibt, welchen konkreten Code-Beitrag der Konzern zum Projekt leisten will. Klar ist nur, dass Open Office von IBMs Eigenanstrengungen in Sachen Barrierefreiheit profitieren soll. IBM hatte die Schnittstellen von Iaccessible2, einem API speziell zur Förderung von Barrierefreiheit, bereits Ende letzten Jahres der Free Standards Group gespendet, damit ein offener Standard daraus entwickelt werden könne.
In den FAQ zum Beitritt zur Community nimmt IBM zu der Frage Stellung, warum der Beitritt erst jetzt erfolge. Die Antwort ist klar und ehrlich: Inzwischen seien Open Office und das ODF-Format so populär geworden, dass sich ein Beitritt für IBM schlicht lohne.



