Red Hats Arbeitsgruppe Emerging Technologies hat Virtual Machine Manager (Virt-manager) in Version 0.5.0 freigegeben. Mit der Desktop-Anwendung lassen sich virtuelle Maschinen, beispielsweise unter Xen, verwalten.
Das Python-Programm mit GTK+-Oberfläche verwendet die Funktionen der LGPL-Virtalisierungsbibliothek Libvirt. Die Entwicklung konzentriert sich auf Paravirtualisierung mit Xen, unterstützt werden seit kurzem aber auch Gastsysteme auf KVM und QEmu.
Die neue Version kann erstmals mehrere entfernte virtuelle Maschinen verwalten. Dazu kommt entweder SSH mit Public-Key-Authentifizierung zum Einsatz oder TLS mit X509-Zertifikaten. Dieselben Methoden beherrscht der Virtual Machine Viewer, der sie für VNC-Verbindungen zu Gastsystemen mit grafischer Oberfläche verwendet. Das Programm mit Version 0.0.2 befindet sich noch im Alphastadium und stammt ebenfalls aus der Schmiede der Red-Hat-Entwickler.
Gleichzeitig wurde das Kommandozeilenprogramm Virt-install in Version 0.300.0 freigegeben, das zur Installation von Gastsystemen unter Xen dient. Es erhielt zusätzlich das Werkzeug Virt-image, das Gastsystem-Images nach Vorlagen erstellt.
Alle Programme stehen auf der Virt-Manager-Homepage unter GPLv2 als Tar-Gz-Archive zum Herunterladen bereit.



