Tom Hanrahan: Microsoft meint es ernst mit Open Source

Die Zusammenarbeit mit Novell bei Virtualisierung und dem Management von Web Services sowie das Zusammenspiel zwischen Windows und Samba sind die nächsten Themen, die Microsofts Linux-Entwickler Tom Hanrahan angehen soll.

Nach seinem Wechsel von der Linux Foundation zu Microsoft im Juni hatte der Linux-Entwickler zum ersten Mal seinen neuen Arbeitgeber bei zwei amerikanischen Open-Source-Messen vertreten und fand sich und seine Entscheidung in der Diskussion. Mit einem Blog-Eintrag will Hanrahan seinen Kritikern entgegentreten und klären, was er in seiner neuen Stelle erreichen möchte.

“Microsoft sucht die Balance zwischen Open Source und proprietär, ebenso wie alle anderen (Unternehmen)”, schreibt er. Zwar tendiere das Unternehmen eindeutig in die proprietäre Richtung, jedoch sehe er Belege für die ernsthaften Absichten des Unternehmens hinsichtlich Open Source. Vor kurzem hatte der Konzern zwei seiner Lizenzen der Open Source Intiative (OSI) zur Beurteilung vorgelegt.

Zudem hatte der verantwortliche Entwickler John Lam in seinem Blog angekündigt, die Microsoft-Klone Iron Ruby und Iron Python als Open-Source-Projekte freizugeben. “Beides sind Zeichen dafür, dass Microsoft ernsthaft versucht, zu der Entwicklung echter Open-Source-Software beizutragen”, so Hanrahan in seinem Blog. Er beschreibt als den Kern seiner Aufgabe, Respekt und Verständnis zwischen Microsoft und der Open-Source-Community zu fördern und bittet hierbei um Unterstützung.

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