Neu im Team der Linux Foundation sind zwei Anwälte: Karen Copenhaver, Spezialistin für Open-Source-Lizenzen und Andy Updegrove, Experte für offene Standards.
Die Juristen sollen die Mitglieder der Non-Profit-Organisation in rechtlichen Fragen rund um Linux beraten, den Schutz der Marke Linux sicherstellen und vor juristischen Angriffen schützen.
Beide Anwälte sind in Open-Source-Kreisen wohlbekannt. Copenhaver ist Partnerin in einer Bostoner Anwaltskanzlei, spezialisiert auf Technologie und geistiges Eigentum. Sie war Vizepräsidentin von Black Duck Software und wechselt dort in den Aufsichtsrat. Das amerikanische Unternehmen hat sich auf Dienstleistungen und Produkte zur Verwaltung von Softwarelizenzen spezialisiert.
Updegrove ist Gründer und Partner der Bostoner Kanzlei Gesmer Updegrove und mit seinen Blogs zu den Themen Open Source und Software-Standards auf der Consortiuminfo.org-Webseite bekanntgeworden. Für heftige Diskussionen sorgt seine scharfe Kritik an Microsofts proprietärem OpenXML-Standard und sein Engagement in der umstrittenen Entscheidungsfindung des US-Bundesstaats Massachusetts zum freien Open-Document-Format (ODF).
In den nächsten Monaten will das Juristenteam andere Mitglieder der Linux Foundation zu einer mehrtägigen Strategie-Konferenz einladen, hierunter Vertreter der Unternehmen HP, IBM, Intel und Novell.



