Profi-Backup im Vergleich

An professionellen Backup-Programmen herrscht kein Mangel, was die Auswahl nicht eben erleichtert. Dieser Beitrag diskutiert die Anforderungen an diese Art Software und vergleicht, wie gut verschiedene Testkandidaten ihnen genügen.

Der Job scheint eigentlich trivial zu sein: Man legt sich einfach eine Kopie zu Seite. Im anglophilen IT-Jargon heißt das Backup. Das Verfahren ist auch nicht neu – schon immer verfuhr man so. Deswegen gehören heute zu den ältesten Überlebenden aus der Frühzeit der Informationsverarbeitung Programme wie »cpio« oder »tar«. Diese Bordmittel jedes Unix-Systems kann man selbstverständlich noch immer nutzen. Der Unix-Crack bastelt sich daraus ein hübsches Skript und lässt es nächtens laufen – fertig.

Aber nach Murphys Law ist er in Urlaub, wenn das händeringend benötigte File nicht mehr auffindbar ist. In welchem Archiv steckt die Kopie? Wie kommt man an sie ran? Bedeutet »cannot read«, dass man sich in den mehr als 70 Kommandozeilenoptionen vergriffen hat, mit denen »tar« so reich gesegnet ist? Und warum gehört Meiers File in seinem zweiten Leben Müller und will von seinem Vorbesitzer nichts mehr wissen?

Dieser Artikel ist der Technical Review 03 zum Thema Storage & backup erschienen.

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