Red-Hat-Manager Knoblich: Sprechen mit Microsoft über Interoperabilität

Nachdem Novell, Xandros und Linspire Vereinbarungen mit Microsoft getroffen haben, wird in US-Medien auch über eine ähnliche Verbindung zwischen Red Hat und Microsoft spekuliert.

Der US-Nachrichtendienstes eWeek berichtete, dass Microsoft grundsätzlich Patentfragen zum Thema einer Vereinbarung machen will. Bob Muglia, Vizepräsident für Server bei Microsoft, vertritt die Meinung, dass sich diese Themen nicht trennen lassen: “Es ist zwingend notwendig, ein Gespräch über geistiges Eigentum zu führen, wenn es um Open Source geht”, lässt er sich zitieren. “Du kannst dich nicht zurücklehnen und einfach losgelöst über Interoperabilität sprechen, denn so werden die Interoperabilitätsprobleme der Kunden nicht gelöst.”

Red Hat sieht das anders. Auf Anfrage von Linux-Magazin Online sagt Werner Knoblich, Vizepräsident EMEA von Red Hat: “Dass wir mit Microsoft über Interoperabilität reden, ist nicht neu.” Er verweist darauf, dass Red Hat Anfang des Jahres der Interop Vendor Alliance beigetreten sei, insbesondere mit dem Ziel, die JBoss Enterprise Middleware für die Windows-Plattform zu optimieren. Zum Thema Patente macht Knoblich deutlich: “Diese Optimierung der Interoperabilität muss losgelöst von irgendwelchen Patentabkommen erfolgen. Interoperabilität beruht auf der Definition von Standards. In diesem Sinne werden wir weiter mit Microsoft verhandeln.”

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben