IBM hat einen neuen Informix-Datenbankserver mit dem Codenamen Cheetah veröffentlicht. Er bringt Neues in den Bereichen Cluster-Anbindung und Verfügbarkeit.
Beispielsweise soll das Failover-Recovery des Informix Dynamic Server (IDS) 11 beim Ausfall einzelner Knoten den weiteren Betrieb gewährleisten. Das Anfang 2001 von IBM gekaufte Informix-System profitiert in der ersten Neuauflage seit der Übernahme auch von Technologien aus der IBM-Datenbank DB2. Die “Label Based Access Control” (LBAC) zählt dazu. Über das Verfahren lassen sich die Zugriffe über Sicherheitshierarchien und Klassifizierungen steuern. Der Administrator regelt über Security Policies die Schreib- und Leserechte bis in die Ebenen Spalten und Zeilen einer Tabelle.
Ein neues SQL-basiertes Admin-Interface dient der Administration. Informix kann damit auch aus datenbankbasierten Anwendungen heraus gesteuert werden und bleibt selbst unsichtbar. Dem Monitoring dient der Data Query Scheduler, der Ereignisse und Ressourcen überwacht und statistische Daten für automatische Reports sammelt. Informationen zur neuen IDS-Version hat IBM hier zusammengetragen.



