Open Office nimmt Stellung zum Badbunny-Virus

Das Open-Office-Projekt hat eine Stellungnahme zum kürzlich aufgetauchten Makro-Virus für das freie Office-Paket abgegeben.

Die Antivirus-Firma Sophos hatte den Schadcode von Unbekannten zugeschickt bekommen, in freier Wildbahn ist er noch nicht aufgetaucht. Sophos taufte ihn “SB/Badbunny-A” und veröffentlichte Details auf der Firmen-Website – Linux-Magazin Online berichtete. Das rege Medieninteresse an dem Schädling für Open-Office-Versionen auf Linux, Mac OS und Windows hat nun das freie Software-Projekt zu einer Stellungnahme veranlasst.

John McCreesh, Marketing-Chef des Office-Projekts beklagt in seinem Rundschreiben zunächst, dass das Antivirus-Unternehmen vor der Veröffentlichung nicht erst das Software-Projekt kontaktiert hatte. Sobald Open Office ein Exemplar des Virus erhalte, werde das Projekt eine detaillierte Analyse veröffentlichen, heißt es in dem Schreiben.

Daneben weist McCreesh darauf hin, dass sich das Virus unter den Standardeinstellungen der Office-Suite nicht selbstständig verbreiten könne. Virusartige Mini-Programme seien leider in jeder Anwendung möglich, die nützliche Makrofunktionen zur Verfügung stellt. Standardmäßig weise die freie Office-Suite den Benutzer stets darauf hin, wenn ein Dokument Makros enthalte und führe sie nur nach seiner Zustimmung aus, betont der Marketing-Mann. Abschließend wiederholt er noch die übliche Mahnung aller Sicherheitsexperten, keine Dateien aus unbekannter Quelle zu öffnen und verweist auf die Security-Website von Open Office.

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