Sun will Authentifizierungssystem OpenID fördern

Sun Microsystems hat eine Initiative ins Leben gerufen, um die offene Authentifizierungslösung OpenID zu unterstützen. Dazu will das Unternehmen herausfinden, welche Änderungen notwendig sind um OpenID für einen größeren Anwenderkreis nutzbar zu machen.

OpenID ist eine dezentralisierte Authentifizierungslösung. Sie ermöglicht Anwendern, sich Website-übergreifend einzuloggen. Um nun auch Webseiten mit erhöhtem Sicherheitsanspruch zu genügen, sollen weitere, bereits vorhandene Techniken wie SAML und das Identity Web Services Framework der Liberty Alliance integriert werden. OpenID basiert auf OpenSSO, dessen Quellcode unter der Common Development and Distribution License steht. Das Projekt wurde vor gut zwei Jahren von Brad Fitzpatrick, Gründer des Blog-Anbieters LiveJournal.com, ins Leben gerufen.

Um die Grenzen von OpenID auszuloten, will Sun das System ab sofort seinen 34 000 Angestellten zur Nutzung anbieten. Spezielle Sun-Identifier sollen die Mitarbeiter auf Webseiten erkennen, die OpenID akzeptieren und so den Weg zu nichtöffentlichen Informationen und Dienstleistungen im Netz öffnen. Während des Tests möchte Sun mit weiteren Unternehmen zusammenarbeiten.

Sun hat sein Engagement für OpenID auf der derzeit in San Francisco stattfindenden JavaOne Konferenz bekannt gegeben. Bereits seit 1996 findet die Konferenz jährlich statt. Noch bis zum 11. Mai können Interessierte dort Neues über Java-Technologie, Scripting, Open Source und Web 2.0 erfahren.

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