Die Macher des verschlüsselnden Messengers Signal bieten für Nutzer von Ubuntu und Debian eine neue Desktop-Version an, die auf Electron basiert und sich mit der Smartphone-App koppeln lässt.
Auf die bisher genutzte Möglichkeit, Signal als Chromium-Erweiterung zu betreiben, verzichten die Macher der Desktop-App damit nun offenbar. Bei Electron handelt es sich um ein Javascript-basiertes Framework, um plattformübergreifende Desktop-Apps zu entwickeln. Wer die Software auf seinem System installieren will, kann ein externes Repository einbinden:
curl -s https://updates.signal.org/desktop/apt/keys.asc | sudo apt-key add - echo "deb [arch=amd64] https://updates.signal.org/desktop/apt xenial main" | sudo tee -a /etc/apt/sources.list.d/signal-xenial.list sudo apt update && sudo apt install signal-desktop
Wer unsicher ist, kann hingegen zunächst einen Blick auf den Code werfen. Den stellt das Projekt auf Github bereit. Wer die Software installiert hat, startet dann den Signal-Client auf dem Smartphone und scannt den QR-Code des Signal-Desktop-Installers, um beide Clients miteinander zu verbinden. alternativ ist es möglich, die Daten aus der vorhandenen Chrome-App zu importieren.
Im Test mit Debian 9 klappte die Installation reibungslos und arbeitet der Client deutlich performanter als die bisherige Chromium-Extension.






Bei der Installationsanweisung stimmt die erste Zeile nicht ganz:
Am Ende gehört das “-” weg!
Ich glaube, das “-” muss da schon hin. Soweit ich weiß, wird auf diese Weise der zuvor mit “curl” geholte Key an den “apt-key”-Befehl gepiped.