CNCF bietet Kubernetes-Zertifizierungen an

Die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) will Kubernetes bei Unternehmen populärer machen. Neben offiziellen Zertifizierungen für Kubernetes Admins (CKA) legt sie auch ein Programm für Firmen auf, die Kubernetes-Support leisten (KCSP), darunter Canonical und Samsung.

Einige Unternehmen möchten die Container-Verwaltung Kubernetes einsetzen, ihnen fehlt jedoch das dafür nötige Know-how. Zugleich können sie schlecht einschätzen, welche Firmen tatsächlich über das Know-how verfügen, sinnvollen Support für Kubernetes zu leisten. Das will die Cloud Native Computing Foundation (CNCF), unter deren Obhut Kubernetes steht, nun transparenter machen.

Dazu führt die Stiftung eine Liste mit Kubernetes Certified Service Providers (KCSPs) in der sie Partnerfirmen versammelt, die über das nötige Kubernetes Know-how verfügen. Die Ankündigung zählt in alphabetischer Reihenfolge Accenture, Booze Allen Hamilton, Canonical, Core OS, Giant Swarm und Samsung SDS auf, weitere dürften in den kommenden Monaten folgen.

Firmen, die sich als KCSP qualifizieren möchten, müssen mindestens drei oder mehr zertifizierte Kubernetes-Administratoren an Bord haben, so genannte CKAs (Certified Kubernetes Administrators). Die entsprechenden Prüfungen für CKAs bietet die CNCF ebenfalls an. Sie kosten 300 US-Dollar, die Anforderungen stehen online und es gibt kostenpflichtige Kurse, die sich im Vorfeld belegen lassen.

Dan Kohn, der Geschäftsführer der CNCF, erklärte gegenüber dem Linux-Magazin, dass die drei CKAs nur das Minimum seien. So plane etwa Samsung, alle neuen Mitarbeiter auf diesem Gebiet zu schulen. Beschäftige eine Firma weniger als die drei geforderten CKAs und die Community melde das der CNCF, werde man den KCSP-Status entziehen, bis die Mindestanforderung wieder erfüllt sei.

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