Jolla-Backer warten weiter auf Rückzahlungen

Noch immer warten einige Jolla-Backer auf die Rückzahlungen für ihre nie gelieferten Jolla-Tablets. Der CEO Sami Pienimäki kündigt nun in einem Blogpost eine Rückzahlstrategie an, die mit den Einnahmen aus Jollas Lizenzgeschäften korrespondieren soll.

Anfang 2016 gab Jolla bekannt, die geplanten Tablets nicht produzieren zu können, die Kunden würden im Laufe der Zeit ihr Geld zurück erhalten. Nun, knapp anderthalb Jahre später, warten einige der Backer noch immer auf ihre Rückzahlungen. Die können allerdings weiter auf sich warten lassen.

Die Einnahmen von Jolla scheinen, im Unterschied zu den Plänen des CEO, aktuell (noch) nicht sehr hochfliegend zu sein. Die neuen Pläne sehen vor, ab Juli 2017 nach dem Zufallsprinzip immer dann Kunden auszuzahlen, wenn die Firma über ihre Lizenzgeschäft für Sailfish OS einen positiven Cashflow erreicht.

Wann das konkret passiert, ließ CEO Pienimäki allerdings offen, berichtete aber von “positivem Fortschritt” und “großen künftigen Geschäftspotenzialen” beispielsweise in China und Russland. Auch in anderen Regionen gebe es “neue potenzielle Lizenzkunden”. Man befinde sich allerdings noch in einer frühen Forschung-und Entwicklungsphase und die Umsätze seien gering.

Trotz dieser sehr vagen Ansagen geben sich die Kunden recht geduldig. Sie wünschen sich vor allem mehr Ehrlichkeit und Transparenz von Jolla und würden gern Einblicke in die entsprechenden Zahlen erhalten. Nach anderthalb Jahren Wartezeit dürften die meisten allerdings froh sein, wenn überhaupt die Aussicht besteht, das investierte Geld irgendwann wiederzusehen.

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