Tesla-Fahrer ignorierte Warnungen

Zu dem tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Tesla Modell S im Mai letzten Jahres hat nun das  National Transportation Safety Board (NTSB) einen 500 Seiten staken Untersuchungsbericht veröffentlicht

Aus dem Bericht geht hervor, dass den Fahrer wohl eine erhebliche Mitschuld an dem Unfall trifft. So stellte er noch zwei Minuten vor dem Unfall den Tempomaten auf 74 Miles/Stunde (119 km/h) ein, obwohl an dieser Stelle eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 65 Miles/Stunde galt. Wiederholt wurde er über 37 Minuten hinweg optisch und akustisch gewarnt und aufgefordert, die Hände ans Lenkrad zu nehmen: “Hands Required Not Detected”. Tatsächlich fasste er das Lenkrad nur für 25 Sekunden an und reagierte ansonsten auf die Warnungen nicht. Der Fahrer kümmerte sich augenscheinlich überhaupt nicht um den Verkehr. Der Lastwagen, mit dem er schließlich kollidierte, muss mindestens sieben Sekunden vor dem Zusammenstoß zu sehen gewesen sein. Doch der Fahrer lenkte oder bremste nicht.

Inzwischen hat Tesla das System verbessert und macht es nun unmöglich weiterzufahren, wenn die Warnungen ignoriert werden.

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