Canonical, die Firma hinter Ubuntu, hat das Entwicklerportal Launchpad zum Testen freigegeben. Eine einheitliche Oberfläche soll Entwicklern von Open-Source-Software helfen, effektiver zusammen zu arbeiten.
Portale wie Sourceforge oder Freshmeat bieten den Entwickler-Communities meist wenig Möglichkeiten, mit anderen Projekten auf anderen Portalen zu kommunizieren und zu verfolgen, welche Bugs dort bereits behoben wurden. Das führt unter Umständen dazu, dass bereits behobene Fehler von Entwicklern anderer Projekte erneut bearbeitet werden.
Canonicals Web-Anwendung Launchpad soll Abhilfe schaffen. Das kann System Daten aus externen Versionskontrollsystemen wie CVS und Subversion importieren. Launchpads Bugtracker verfolgt mehrere Bugzilla- oder Debian-BTS-Server und fasst die Veränderungen in einer einheitlichen Übersicht zusammen.
Launchpad, derzeit in Version 1.0 Beta im Netz, wurde bisher bereits von Ubuntu verwendet, um die Kommunikation von Community-Projekten wie Zope zu verfolgen. Als Versionskontrollsystem kommt dabei Bazaar zum Einsatz.



