Rekord bei Online-Steuererklärung

Die Frist für die Abgabe der Steuererklärung läuft zum Monatsende ab.  immer mehr Bürger erledigen diese meist lästige Pflicht online.

Die Zahl elektronischer Steuererklärungen ist 2016 auf einen neuen Höchstwert gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden 21 Millionen Einkommenssteuererklärungen über die elektronischen Schnittstellen bei der Finanzverwaltung eingereicht. 2012 waren es erst zwölf Millionen, also kaum mehr als die Hälfte, wie der Digitalverband Bitkom mitteilt.

Die elektronische Steuererklärung nutzt eine von der Finanzverwaltung zur Verfügung gestellte Client-Software, die auch in einer Vielzahl professioneller Steuerprogramme Verwendung findet. Sie übernehmen auf Wunsch Eingaben aus den Vorjahren, ermöglichen eine Plausibilitätsprüfung der eingegebenen Daten und geben auch für Laien verständliche Tipps zum Steuersparen.

Alternativ stellt die Finanzverwaltung das Programm „ElsterFormular“ zur Verfügung, das man sich auf der Website www.elster.de kostenlos herunterladen kann. Darüber können Daten in ein elektronisches Steuerformular eingegeben, unveränderte Angaben aus dem Vorjahr übernommen, die zu erwartende Steuererstattung beziehungsweise Steuernachzahlung errechnet und die Steuererklärung an die Finanzverwaltung verschlüsselt online übertragen werden. Die Software gibt allerdings keine gezielten Hinweise zum Steuersparen, sondern führt vor der Datenübertragung lediglich eine Plausibilitätsprüfung durch. Damit ist sie kein Ersatz für eine professionelle Steuerberatungssoftware kommerzieller Anbieter oder die fachkundige Unterstützung durch einen Steuerberater.

Anwender sollten darauf achten, die jeweils aktuellste Software-Version zu verwenden. Denn zum einen ändert sich das Steuerrecht von Jahr zu Jahr, zum anderen werden die Anforderungen für die Datenübermittlung ständig überarbeitet, so dass ältere Versionen möglicherweise nicht einwandfrei funktionieren.

Einkommensteuererklärungen für das Jahr 2016 sind bis zum 31. Mai 2017 an die Finanzverwaltung zu übermitteln. Wer einen Steuerberater beauftragt, hat noch sieben Monate länger Zeit.

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Jörg Linuxfreund
8 Jahre her

> Alternativ stellt die Finanzverwaltung das Programm „ElsterFormular“ zur Verfügung, das man sich auf der Website http://www.elster.de kostenlos herunterladen kannIch kann da aber nur eine *.msi Datei herunterladen womit ich auf einem GNU/Linux-System nichts anfangen kann. Dabei steht in der FAQ das es sowohl auf Mac als auch auf Linux läuft.

GlaubIchNicht
8 Jahre her

ElsterFormular gab es stets nur als Windows-Anwendung, läuft aber unter wine.

Jörg Linuxfreund
8 Jahre her

Und das soll ein Trost oder eine finale Lösung sein?Wenn einem etwas “aufgezwungen” wird, dann darf das nicht an ein bestimmtest Betriebssystem gebunden sein!

GlaubIchNicht
8 Jahre her

Für Grundsatzdiskussionen suche Dir bitte wen anderen. Ich habe kein Problem damit, ELSTER unter wine einzusetzen. Ob Dir das gefällt oder nicht, ist alleine Deine Angelegenheit.Abgesehen davon kann sich jeder über einen beliebigen Browser zertifiziert im ELSTER-Portal online anmelden. Ich gehe davon aus, dass das irgendwann ohnehin die einzige Möglichkeit werden wird, die ESt-Erklärung papierlos einzureichen.

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