Openstack Summit in Boston eröffnet

Mit der Keynote von Jonathan Bryce, dem Executive Director der Openstack Foundation hat der Openstack Summit im Hynes Convention Center in Boston begonnen.

Rund 5000 Teilnehmer aus der Community, Entwickler, Partner und Kunden aus 63 Nationen haben sich zum Openstack Summit angemeldet. Der überwiegende Teil nutze das Heimspiel und kommt aus den USA. Europa ist mit 14 Prozent der Teilnehmer vertreten.

Jonathan Bryce bei der Keynote in Boston. Quelle: Linux-Magazin

Jonathan Bryce bei der Keynote in Boston. Quelle: Linux-Magazin

Jonathan Bryce stellte in Boston die Private Cloud-as-a-Service (PcaaS) vor, eine remote gemanagte Cloud in einem vom Nutzer wählbaren Datacenter. Zu dem Zweck gibt es im Marktplatz von Openstack eine neue Kategorie, in der Nutzer PcaaS-Anbieter und Services wählen können. Unter anderem sind dort die Angebote von Rackspace, Mirantis und Canonical vertreten. Die Anbieter sind, egal ob der Kunde on-premise oder gehostet bevorzugt, für den Aufbau, die Wartung mit Patches und Upgrades und das Monitoring verantwortlich. Das soll den Kunden Personal für diese Aufgaben sparen helfen.

Dass, wie jüngst durch den Rückzug von Intel aus dem Openstack Innovation Center, immer wieder Fragen zum allgemeinen Gesundheitszustand von Openstack ergeben, versuchte Bryce zu kontern, indem er ein Pressezitat aus dem Jahr 2012 präsentierte, dass Openstack als so gut wie tot beschreibt. Die jüngst veröffentlichte Nutzerumfrage zeige ein gesundes Bild von Openstack, so Bryce: Mehr Nutzer, mehr Installationen.

Major Julianna M. Rodriguez, Direktorin des Cyber Technical College der US-Army. Quelle: Linux-Magazin

Major Julianna M. Rodriguez, Direktorin des Cyber Technical College der US-Army. Quelle: Linux-Magazin

Wie gewohnt traten verschiedenen Partner und Kunden an um diese Bild zu festigen. So hat der US-Konzern General Electrics jüngst seine Healthcare-Angebote auf Openstack umgestellt. Und auch die Schulungsangebote der US-Army laufen inzwischen auf Openstack-Basis, wie Major Julianna M. Rodriguez dem Publikum vorstellte.

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