Nautilus 3.24 vereinfacht Rootfile-Zugriffe

Version 3.24 von Gnomes Dateimanager Nautilus ist im Anmarsch. Die Entwickler stellen schon mal die neuen Features vor, etwa den Adminzugriff und die Informationsanzeige über Dateioperationen.

Wer Dateien, die Rootzugriff erfordern, in Gnomes Dateimanager öffnen möchte (beispielsweise Konfigurationsdateien in “/etc”), muss zunächst den Dateimanager schließen, um ihn dann mit einem Kommandozeilenaufruf und dem Zusatz “gksu” neu zu starten. Das umständliche Prozedere soll aber Version 3.24 der Vergangenheit angehören.

Laut Ankündigung fragt nun GVFS-Backend den User beim Öffnen solcher Dateien direkt nach dem Rootpasswort, was den Prozess deutlich vereinfacht. Dabei merkt sich der Dateimanager das Passwort eine gewisse Zeit, damit der User dieses nicht bei jedem Folgeaufruf erneut eingeben muss. Ein weiterer Pluspunkt: Das Ganze funktioniert auch mit dem Displayserver Wayland.

Wer Dateien im Dateimanager häufig von A nach B schiebt oder sie in ein anderes Verzeichnis entpackt, möchte insbesondere bei großen Dateien gern in Erfahrung bringen, wie weit die Sache gediehen ist. Die Gnome-Entwickler haben dafür das ursprüngliche Popup durch eine Anzeigefläche im Kopfbereich ersetzt, die den User grafisch über die Kopier- oder Verschiebefortschritte informieren soll. Das Problem: Der dazu verwendete Button erwies sich als zu unauffällig.

Dem will das Entwicklerteam nun mit einer verbesserten Animation begegnen, die mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen soll. Ob das gelingt, kann jeder Anwender dank eines Demovideos für sich selbst beurteilen, die Entwickler bitten um Feedback, das sich im Kommentarbereich der Ankündigung unterbringen lässt.

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