Mozillas Roadmap zur Abschaffung von Legacy-Add-ons

Mozilla macht im Herbst 2017 ernst mit der Abschaffung von Add-ons für Firefox, die nicht auf der Webextensions-Technologie beruhen. Die Webextensions-Schnittstelle dient als kompatibler Unterbau für Mozillas Plan, Firefox in mehreren Prozessen laufen zu lassen.

Per Definition ist Firefox 57 die erste Version des Browsers, die nur noch Webextensions unterstützt. Fast alle anderen Add-ons gelten für Mozilla dann als veraltet. Unter diesen Legacy-Begriff fallen schlicht Erweiterungen, die keine Webextensions sind, etwa XUL-Overlay-Extensions, Bootstrapped-Extensions, SDK-Extension und Embedded Webextensions. Außerdem sind komplette Themes betroffen, auch wenn die Themes, laut der Ankündigung von Mozilla, wohl mit dem ebenfalls in Entwicklung befindlichen Multiprocess-Firefox zurecht kommen würden. In diesem Fall gibt sich Mozilla aber konsequent und schließt alle Unwägbarkeiten in Sachen Kompatibilität zum Multiprocess-Firefox aus. Zu den Themes wolle man sich in Kürze aber noch konkreter äußern.

Ausgeschlossen von der Abschaltplänen seien Lightweight-Themes, Sprachpakete, Wörterbücher und Add-ons, die ausschließlich Firefox oder Seamonkey unterstützen.

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