Studie belegt: Onlinehandel boomt

Der Onlinehandel boomt weiter, stellen eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. und Arthur D. Little in ihrer gemeinsamen aktuellen Studie zur deutschen Internetwirtschaft fest. Im er Handel mit Endverbrauchern legt der Umsatz im Durchschnitt um 12 Prozent pro Jahr zu.

Sowohl die Unternehmen als auch die Verbraucher in Deutschland wickeln ihre Ein- und Verkäufe verstärkt über das Internet ab. Das beschert dem Kernbereich des Onlinehandels traumhafte Wachstumsraten von durchschnittlich 13 Prozent pro Jahr bis 2019. Dann wird dieser Wirtschaftszweig im Kern einen Umsatz von mehr als 70 Milliarden Euro aufweisen, so eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. und Arthur D. Little in ihrer gemeinsamen aktuellen Studie „Die deutsche Internetwirtschaft 2015 – 2019“.

E-Commerce B2B ist eines der größten Segmente der deutschen Internetwirtschaft. Im Jahr 2015 lag der Umsatz noch bei knapp 27 Milliarden Euro, 2017 werden es bereits 35 Milliarden Euro sein und 2019 sogar mehr als 46 Milliarden Euro. Arthur D. Little sieht für dieses Segment voraussichtlich eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 15 Prozent in den nächsten Jahren. Rund 100.000 Beschäftigte sind im Segment E-Commerce B2B involviert, das ist rund ein Drittel der Beschäftigten der deutschen Internetwirtschaft.

Auch der Kernbereich des Segments E-Commerce mit Privatkunden und Konsumenten (B2C) ist weiter auf dem Vormarsch. Bis 2019 erwartet Arthur D. Little ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 12 Prozent. Getrieben ist dieses Wachstum von der zunehmenden Online-Affinität der Verbraucher – mehr als die Hälfte der Deutschen kauft bereits regelmäßig bei Online-Händlern ein.

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