Debian überholt sein Verzeichnislayout, um es näher an das der großen Distributionen Ubuntu oder Fedora heranzubringen.
Die Änderung besteht hauptsächlich darin, dass /bin, /sbin und /lib* nun Links auf ihre Gegenstücke unter /usr sind. Die eigenständigen /bin- und /sbin-Verzeichnisse waren eine Konzession an die kleinen Plattengrößen in den frühen Tagen von Linux. Nun werden sie unter /usr vereinigt. Dazu dient eine neue Option (merged-/usr) für das debootstrap-Utility, das nun im Unstable-Zweig verfügbar ist. Immer noch können allerdings / und /usr auf verschiedenen Datenträgern residieren.




