PC-Markt schrumpft weiter

Die Analysten von US-Marktforsacher Gartner sehen den weltweiten PC-Absatz im dritten Quartal 2016 mit 68,9 Millionen verkauften Geräten um rund sechs Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgehen. Der negative Trend bei den PC-Verkäufen dauert laut Gartner damit bereits das achte Quartal in Folge an.

Gartner sieht in seiner PC-Markt-Analyse zwei Gründe für den Rückgang. Erstens wechsle die Kundschaft ihre PCs seltener aus, weil sie dessen ursprüngliche Aufgaben mit Smartphones und Phablets erledige. Laut einer Umfrage von Gartner nutzen in den Industriestaaten die Mehrheit der Anwender bis zu drei unterschiedliche Gerätetypen, unter denen der PC keine hohe Priorität besitzt. Das heißt, Anwender greifen eher zu einem neuen Smartphone bevor sie den PC upgraden.

Der zweite Grund liegt in der schwachen Nachfrage in Schwellen- und Entwicklungsländern. Auch dort setzen die Anwender inzwischen lieber ein Smartphone oder Phablets ein, bevor sie sich einen PC anschaffen.

Unter den Herstellern führt Lenovo mit einem Anteil von 20,9 Prozent und 14,4 Millionen verkauften Geräten den Weltmarkt knapp vor HP mit 20,4 Prozent an. Dell folgt mit 14,7 Prozent. Auf den weiteren Rängen folgen Asus (7,8), Apple (7,2) und Acer (6,7). Apple hat rund 5 Millionen Geräte verkauft und Acer 4,6 Millionen, beide Anbieter verlieren gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal etwa 14 Prozent.

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