Let’s Encrypt bietet weltweit kostenlose SSL/TLS-Zertifikate an. Was das jährlich ungefähr kostet, hat das Projekt nun in einem Blogeintrag offen gelegt.
Laut dem Blogpost visiere das Projekt für 2017 Ausgaben in Höhe von 2,91 Millionen US-Dollar an, das sind etwa 2,6 Millionen Euro. Der Hauptteil der Ausgaben gehe für Personalkosten drauf, man finanziere zurzeit acht Vollzeit-Angestellte plus zwei weitere Angestellte, die das Mozilla-Projekt und die EFF (Electronic Frontier Foundation) finanzieren.
Wer sich fragt, wie viele Admins und Entwickler so ein global angelegtes Projekt wie Let’s Encrypt für die technischen Belange benötigt, findet auch darauf Antworten. Fünf Leute arbeiten im Sysadmin-/Operations-Bereich, Let’s Encrypt beschäftigt zudem drei Entwickler. Hinzu kommen eine Person für Fundraising und PR sowie der Geschäftsführer. Allerdings sind die rund 3 Millionen US-Dollar nicht die gesamten Ausgaben, da sich zum Beispiel die Linux Foundation um den administrativen Support kümmert, also HR, Abrechnungen und Buchungen.
Offen gelegt hat das Projekt die Kosten einerseits, um den eigenen Anspruch auf Transparenz zu erfüllen, andererseits wirbt es auf diesem Wege aber auch um Spenden und Sponsoren. Aktuell komme der Großteil der finanziellen Unterstützung von Unternehmen.




