Micro Focus und Hewlett Packard Enterprise (HPE) haben Pläne für eine Fusion angekündigt. Im Rahmen der Transaktion soll das zu Micro Focus gehörende Linux-Unternehmen Suse zum bevorzugten Linux-Partner von HPE werden.
Nach einer Mitteilung der beiden Unternehmen liegt das Volumen der geplanten Transaktion bei rund 8,8 Milliarden US-Dollar. Die Fusion bedarf unter anderem noch der kartellrechtlichen Genehmigungen und der Zustimmung der Aktionäre. Erfolge diese, solle die Fusion voraussichtlich im dritten Quartal 2017 abgeschlossen sein, teilten die Unternehmen mit.
Die Fusion vereine zwei etablierte Enterprise-Software-Anbieter mit ergänzenden Portfolios, lassen Mircro Fous und HPE wissen. Mit einem Umsatz von etwa 4,5 Milliarden US-Dollar entstehe eines der weltweit größten reinen Infrastruktur-Software-Unternehmen. „Die geplante Fusion mit HPE Software steht auch im Einklang mit unseren jüngsten Akquisitionen von Serena Software und Attachmate Group“, kommentiert Kevin Loosemore, Executive Chairman von Micro Focus.
„Die von der Fusion betroffenen Software-Assets werden in einem Unternehmen zusammengeführt, das sich voll auf das Wachstum der verknüpften Geschäftsbereiche konzentrieren kann. Wir sind überzeugt, dass wir auf diese Weise für unsere Kunden und Aktionäre einen Mehrwert schaffen“, sagt Meg Whitman, President und Chief Executive Officer, HPE.
Parallel dazu wollen Micro Focus und HPE eine kommerzielle Partnerschaft eingehen, mit der Suse zum bevorzugten Linux-Partner von HPE wird. Darüber hinaus soll das OpenStack-Know-how von Suse für gemeinsame Innovationen rund um Helion Openstack- und Stackato PaaS-Lösungen (Platform-as-a-Service) von HPE genutzt werden.




Hi,Die Überschrift ist falsch und ziemlich reisserisch. Lediglich Teile der Software Sparte sollen mit Micro Focus fusionieren. In der Überschrift vom ganzen Konzern zu sprechen ist eine Lüge.