UPDATE: DFN-CERT-2015-0087 F5 Networks BIG-IP Protocol Security Module (PSM), F5 Networks BIG-IP Systeme: Eine Schwachstelle ermöglicht einen Denial-of-Service-Angriff [Netzwerk]

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.

Historie:
Version 2 (25.07.2016):
F5 Networks informiert in einem Update auf den referenzierten
Sicherheitshinweis darüber, welche Produkte und Programmversionen von der
Schwachstelle betroffen sind. Unter anderem steht für das BIG-IP Protocol
Security Module (PSM) die Version 12.0.0 bereit, um die Schwachstelle zu
beheben.
Version 1 (22.01.2015):
Neues Advisory

Betroffene Software:

F5 Networks BIG-IP Protocol Security Module (PSM) >= 11.1.0
F5 Networks BIG-IP Protocol Security Module (PSM) <= 11.4.1 Linux-Kernel < 3.17.4 Betroffene Plattformen: F5 Networks BIG-IP Systeme Durch Ausnutzen dieser Schwachstelle kann ein entfernter, nicht authentisierter Angreifer einen Denial-of-Service (DoS)-Zustand herbeiführen. F5 Networks teilt mit, welche Produktversionen jeweils von der Schwachstelle betroffen sind. Für Big-IP PSM sind lediglich ältere Versionen nicht verwundbar. Allerdings wurden/werden die betroffenen Versionen zwar mit verwundbarem Code (SCTP Kernel-Modul) ausgeliefert, aber per Voreinstellung ist dieser nicht aktiviert. SCTP Virtual Server und Self-IPs sind nur dann betroffen, wenn das verwundbare SCTP Kernel-Modul geladen und SCTP-Verkehr zu diesen Objekten zugelassen wird. Workaround: Um die Auswirkungen dieser Schwachstelle zu vermeiden, sollte nur vertrauenswürdiger SCTP-Verkehr zur Management-Schnittstelle, SCTP Virtual Server und/oder Self-IP innerhalb eines sicheren Netzwerks erlaubt werden. Patch: F5 Networks Security Advisory sol16016 http://support.f5.com/kb/en-us/solutions/public/16000/000/sol16016.html?ref=rss

CVE-2014-7841: Schwachstelle im Linux-Kernel erlaubt
Denial-of-Service-Angriff

Die Implementierung des SCPT-Protokolls im Kernel enthält eine
Schwachstelle, die bei ASCONF Acknowledgements
(Address-Configuration-Acknowledgements) zu einer Kernel-Panik führen kann.
Ein entfernter, nicht authentisierter Angreifer kann die Schwachstelle, mit
Hilfe von veränderten SCPT-Paketen dazu ausnutzen eine
NULL-Pointer-Dereferenzierung und in der Folge einen
Denial-of-Service-Zustand zu bewirken.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2015-0087/

Schwachstelle CVE-2014-7841 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-7841

F5 Networks Security Advisory sol16016:
http://support.f5.com/kb/en-us/solutions/public/16000/000/sol16016.html?ref=rss

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