Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 2 (25.07.2016):
F5 Networks informiert in einem Update auf den referenzierten
Sicherheitshinweis darüber, welche Produkte und Programmversionen von der
Schwachstelle betroffen sind. Unter anderem steht für das BIG-IP Protocol
Security Module (PSM) die Version 12.0.0 bereit, um die Schwachstelle zu
beheben.
Version 1 (22.01.2015):
Neues Advisory
Betroffene Software:
F5 Networks BIG-IP Protocol Security Module (PSM) >= 11.1.0
F5 Networks BIG-IP Protocol Security Module (PSM) <= 11.4.1
Linux-Kernel < 3.17.4
Betroffene Plattformen:
F5 Networks BIG-IP Systeme
Durch Ausnutzen dieser Schwachstelle kann ein entfernter, nicht
authentisierter Angreifer einen Denial-of-Service (DoS)-Zustand
herbeiführen. F5 Networks teilt mit, welche Produktversionen jeweils von der
Schwachstelle betroffen sind. Für Big-IP PSM sind lediglich ältere Versionen
nicht verwundbar. Allerdings wurden/werden die betroffenen Versionen zwar
mit verwundbarem Code (SCTP Kernel-Modul) ausgeliefert, aber per
Voreinstellung ist dieser nicht aktiviert. SCTP Virtual Server und Self-IPs
sind nur dann betroffen, wenn das verwundbare SCTP Kernel-Modul geladen und
SCTP-Verkehr zu diesen Objekten zugelassen wird.
Workaround:
Um die Auswirkungen dieser Schwachstelle zu vermeiden, sollte nur
vertrauenswürdiger SCTP-Verkehr zur Management-Schnittstelle, SCTP Virtual
Server und/oder Self-IP innerhalb eines sicheren Netzwerks erlaubt werden.
Patch:
F5 Networks Security Advisory sol16016
http://support.f5.com/kb/en-us/solutions/public/16000/000/sol16016.html?ref=rss
CVE-2014-7841: Schwachstelle im Linux-Kernel erlaubt
Denial-of-Service-Angriff
Die Implementierung des SCPT-Protokolls im Kernel enthält eine
Schwachstelle, die bei ASCONF Acknowledgements
(Address-Configuration-Acknowledgements) zu einer Kernel-Panik führen kann.
Ein entfernter, nicht authentisierter Angreifer kann die Schwachstelle, mit
Hilfe von veränderten SCPT-Paketen dazu ausnutzen eine
NULL-Pointer-Dereferenzierung und in der Folge einen
Denial-of-Service-Zustand zu bewirken.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2015-0087/
Schwachstelle CVE-2014-7841 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-7841
F5 Networks Security Advisory sol16016:
http://support.f5.com/kb/en-us/solutions/public/16000/000/sol16016.html?ref=rss
(c) DFN-CERT Services GmbH, all rights reserved!
Die Weiterverbreitung ist mit Hinweis auf den Copyrightinhaber innerhalb der
eigenen Einrichtung erlaubt. Eine darüber hinausgehende Verbreitung bedarf
des schriftlichen Einverständnisses des Rechteinhabers.