DFN-CERT-2016-1168 Oracle Sun Systems Products Suite, Solaris, Solaris Cluster, Oracle Switches, SPARC Enterprise und Integrated Lights Out Manager: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u.a. die Übernahme des Systems [Unix][Solaris][Netzwerk]

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.

Betroffene Software:

Apache Commons Collection
Apache Software Foundation HTTP-Server
bzip
Bash
GNU Lib C
GTK+
ImageMagick
ISC DHCP
XScreenSaver
libarchive
Bibliothek libpng
OpenBSD OpenSSH
OpenSSL Project OpenSSL
Oracle Sun Systems Products Suite SPARC Enterprise M3000 XCP Firmware
Oracle Sun Systems Products Suite SPARC Enterprise M4000 XCP Firmware
Oracle Sun Systems Products Suite SPARC Enterprise M5000 XCP Firmware
Oracle Sun Systems Products Suite SPARC Enterprise M8000 XCP Firmware
Oracle Sun Systems Products Suite SPARC Enterprise M9000 XCP Firmware
Oracle Sun Systems Products Suite ILOM 3.0
Oracle Sun Systems Products Suite ILOM 3.1
Oracle Sun Systems Products Suite ILOM 3.2
Oracle Sun Systems Products Suite < XCP Firmware 1121 Oracle Sun Systems Products Suite < XCP Firmware 2280 Oracle Sun Systems Products Suite < XCP Firmware 2320 Oracle Solaris Cluster 3.3 Oracle Solaris Cluster 4.3 Python Sun Blade 6000 Ethernet Switched NEM 24p 10 GbE 1.2 Sun Network 10GE Switch 72p 1.2 Oracle Switch ES1-24 1.3 Ethernet Switch ES2-64 Firmware 2.0.0 Ethernet Switch ES2-72 Firmware 2.0.0 Fujitsu M10 Firmware Oracle Solaris 10 Oracle Solaris 11.3 Sun Data Center InfiniBand Switch 36 Firmware < 2.2.2 Sun Network QDR InfiniBand Gateway Switch Firmware < 2.2.2 Betroffene Plattformen: Oracle Sun Systems Products Suite Fujitsu M10 Server Ethernet Switch ES2-64 Ethernet Switch ES2-72 Sun Blade 6000 Ethernet Switched NEM 24p 10 GbE Sun Data Center InfiniBand Switch 36 Sun Network 10GE Switch 72p Sun Network QDR InfiniBand Gateway Switch Oracle Switch ES1-24 Oracle Solaris Mehrere Schwachstellen in Solaris, Solaris Cluster, Oracle Switches, Fujitsu M10 Server, SPARC Enterprise und Integrated Lights Out Manager (ILOM) sowie in verschiedenen Third Party Komponenten von Solaris ermöglichen sowohl einem lokalen wie auch entfernten, teilweise nicht authentifizierten Angreifer ein betroffenes System vollständig zu übernehmen, beliebigen Programmcode auszuführen, Daten zu manipulieren, Informationen auszuspähen, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, die Verfügbarkeit der Systeme einzuschränken oder diese vollständig zum Absturz zu bringen. Der Hersteller Oracle hat am regulären Juli Patchday Informationen zu diesen Schwachstellen veröffentlicht und stellt Sicherheitsupdates zur Verfügung. Patch: Oracle Critical Patch Update Advisory Juli 2016 - CPUJul2016 http://www.oracle.com/technetwork/security-advisory/cpujul2016-2881720.html

Patch:

Oracle Solaris Third Party Bulletin July 2016 – BulletinJul2016

http://www.oracle.com/technetwork/topics/security/bulletinjul2016-3090568.html

CVE-2016-5471: Schwachstelle in Solaris ermöglicht einen
Denial-of-Service-Angriff

In der Subkomponente Kernel von Solaris 11.3 der Oracle Sun Systems Products
Suite existiert eine nicht näher beschriebene, einfach ausnutzbare
Schwachstelle. Ein lokaler, am Betriebssystem angemeldeter Angreifer kann
diese Schwachstelle ausnutzen, um ein Hängen oder den wiederholten Absturz
des Systems und somit einen vollständigen Denial-of-Service-Zustand
auszulösen.

CVE-2016-5469: Schwachstelle in Solaris ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

In der Subkomponente Kernel von Solaris 11.3 der Oracle Sun Systems Products
Suite existiert eine nicht näher beschriebene, einfach ausnutzbare
Denial-of-Service-Schwachstelle. Ein lokaler, am Betriebssystem angemeldeter
Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, um ein Hängen oder den
wiederholten Absturz des Betriebssystems und somit einen vollständigen
Denial-of-Service-Zustand auszulösen.

CVE-2016-5457: Schwachstelle in ILOM ermöglicht Übernahme des Systems

In der Subkomponente LUMAIN der Komponente Integrated Lights Out Manager
(ILOM) in den Versionen 3.0, 3.1 und 3.2 der Oracle Sun Systems Products
Suite existiert eine nicht näher beschriebene, über verschiedene Protokolle
einfach ausnutzbare Schwachstelle. Ein entfernter, einfach authentifizierter
Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, um ILOM zu kompromittieren und
das System vollständig zu übernehmen.

CVE-2016-5454: Schwachstelle in Solaris ermöglicht das Manipulieren von
Dateien und einen Denial-of-Service-Angriff

In der Subkomponente Verified Boot von Solaris 11.3 der Oracle Sun Systems
Products Suite existiert eine nicht näher beschriebene, schwer ausnutzbare
Schwachstelle. Ein lokaler, am Betriebssystem angemeldeter Angreifer kann
diese Schwachstelle ausnutzen, um eine Teilmenge der Dateien, auf die
Solaris Zugriff hat, zu manipulieren (Aktualisieren, Einfügen und Löschen).
Ferner kann der Angreifer ein Hängen oder den wiederholten Absturz des
Systems und somit einen vollständigen Denial-of-Service-Zustand auslösen.

CVE-2016-5453: Schwachstelle in ILOM ermöglicht Übernahme des Systems

In der Subkomponente IPMI der Komponente Integrated Lights Out Manager
(ILOM) in den Versionen 3.0, 3.1 und 3.2 der Oracle Sun Systems Products
Suite existiert eine nicht näher beschriebene, über IPMI einfach ausnutzbare
Schwachstelle. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann diese
Schwachstelle ausnutzen, um ILOM zu kompromittieren und das System
vollständig zu übernehmen.

CVE-2016-5452: Schwachstelle in Solaris ermöglicht das Ausspähen von
Informationen

In der Subkomponente Verified Boot von Solaris 11.3 der Oracle Sun Systems
Products Suite existiert eine nicht näher beschriebene, leicht ausnutzbare
Schwachstelle. Ein lokaler, am Betriebssystem angemeldeter Angreifer kann
diese Schwachstelle ausnutzen, um unautorisiert alle Daten, die über Solaris
zugreifbar sind, zu lesen.

CVE-2016-5449: Schwachstelle in ILOM ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

In der Subkomponente Console Redirection der Komponente Integrated Lights
Out Manager (ILOM) in den Version 3.0, 3.1 und 3.2 der Oracle Sun Systems
Products Suite existiert eine nicht näher beschriebene, über HTTP einfach
ausnutzbare Schwachstelle. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer
kann diese Schwachstelle ausnutzen, um ein Hängen oder den wiederholten
Absturz des ILOM-Systems und somit einen vollständigen
Denial-of-Service-Zustand auszulösen.

CVE-2016-5448: Schwachstelle in ILOM ermöglicht das Manipulieren von Dateien
und einen Denial-of-Service-Angriff

In der Subkomponente SNMP der Komponente Integrated Lights Out Manager
(ILOM) in den Versionen 3.0, 3.1 und 3.2 der Oracle Sun Systems Products
Suite existiert eine nicht näher beschriebene, über SNMP einfach ausnutzbare
Schwachstelle. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann diese
Schwachstelle ausnutzen, um ILOM zu kompromittieren. Des weiteren ist es
möglich, eine Teilmenge der Dateien, auf die der ILOM Zugriff hat, zu
manipulieren (Aktualisieren, Einfügen und Löschen). Ferner kann der
Angreifer einen teilweisen Denial-of-Service-Zustand herbeiführen.

CVE-2016-5447: Schwachstelle in ILOM ermöglicht das Manipulieren von
Dateien, das Ausspähen von Informationen und einen Denial-of-Service-Angriff

In der Subkomponente Backup-Restore der Komponente Integrated Lights Out
Manager (ILOM) in den Versionen 3.0, 3.1 und 3.2 der Oracle Sun Systems
Products Suite existiert eine nicht näher beschriebene, über HTTP einfach
ausnutzbare Schwachstelle. Ein entfernter, einfach authentifizierter
Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, um ILOM zu kompromittieren.
Des weiteren ist es möglich, eine Teilmenge der Dateien, auf die der ILOM
Zugriff hat, zu manipulieren (Aktualisieren, Einfügen und Löschen) sowie
einen lesenden Zugriff auf alle Daten zu erhalten. Ferner kann der Angreifer
einen teilweisen Denial-of-Service-Zustand herbeiführen.

CVE-2016-5446: Schwachstelle in ILOM ermöglicht das Manipulieren von
Dateien, das Ausspähen von Informationen und einen Denial-of-Service-Angriff

In der Subkomponente Infrastructure der Komponente Integrated Lights Out
Manager (ILOM) in den Versionen 3.0, 3.1 und 3.2 der Oracle Sun Systems
Products Suite existiert eine nicht näher beschriebene, über verschiedene
Protokolle einfach ausnutzbare Schwachstelle. Ein entfernter, nicht
authentifizierter Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, um ILOM zu
kompromittieren. Des weiteren ist es möglich, eine Teilmenge der Dateien,
auf die der ILOM Zugriff hat, zu manipulieren (Aktualisieren, Einfügen und
Löschen) sowie einen lesenden Zugriff auf einen anderen Teil von Daten zu
erhalten. Ferner kann der Angreifer einen teilweisen
Denial-of-Service-Zustand herbeiführen.

CVE-2016-5445: Schwachstelle in ILOM ermöglicht das Manipulieren von
Dateien, das Ausspähen von Informationen und einen Denial-of-Service-Angriff

In der Subkomponente Authentication der Komponente Integrated Lights Out
Manager (ILOM) in den Versionen 3.0, 3.1 und 3.2 der Oracle Sun Systems
Products Suite existiert eine nicht näher beschriebene, über verschiedene
Protokolle einfach ausnutzbare Schwachstelle. Ein entfernter, nicht
authentifizierter Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, um ILOM zu
kompromittieren. Des weiteren ist es möglich, eine Teilmenge der Dateien,
auf die der ILOM Zugriff hat, zu manipulieren (Aktualisieren, Einfügen und
Löschen) sowie einen lesenden Zugriff auf einen anderen Teil von Daten zu
erhalten. Ferner kann der Angreifer einen teilweisen
Denial-of-Service-Zustand herbeiführen.

CVE-2016-3585: Schwachstelle in ILOM ermöglicht das Manipulieren von Dateien
und das Ausspähen von Informationen

In der Subkomponente Emulex der Komponente Integrated Lights Out Manager
(ILOM) in den Versionen 3.0, 3.1 und 3.2 der Oracle Sun Systems Products
Suite existiert eine nicht näher beschriebene, über HTTPS schwer ausnutzbare
Schwachstelle. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann diese
Schwachstelle ausnutzen, um ILOM zu kompromittieren. Des weiteren ist es
möglich, alle Dateien, auf die der ILOM Zugriff hat, zu manipulieren
(Aktualisieren, Einfügen und Löschen) sowie einen lesenden Zugriff auf die
Daten zu erhalten.

CVE-2016-3584: Schwachstelle in Solaris ermöglicht Übernahme des Systems

In der Subkomponente Libadimalloc von Solaris 11.3 der Oracle Sun Systems
Products Suite existiert eine nicht näher beschriebene, schwer ausnutzbare
Schwachstelle. Ein lokaler, am Betriebssystem angemeldeter Angreifer kann
diese Schwachstelle ausnutzen, um das Betriebssystem zu kompromittieren und
das System vollständig zu übernehmen.

CVE-2016-3497: Schwachstelle in Solaris ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

In der Subkomponente Kernel von Solaris 11.3 der Oracle Sun Systems Products
Suite existiert eine nicht näher beschriebene, einfach ausnutzbare
Denial-of-Service-Schwachstelle. Ein lokaler, am Betriebssystem angemeldeter
Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, um ein Hängen oder den
wiederholten Absturz des Betriebssystems und somit einen vollständigen
Denial-of-Service-Zustand auszulösen.

CVE-2016-3481: Schwachstelle in ILOM ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

In der Subkomponente Web der Komponente Integrated Lights Out Manager (ILOM)
in den Version 3.0, 3.1 und 3.2 der Oracle Sun Systems Products Suite
existiert eine nicht näher beschriebene, über HTTP einfach ausnutzbare
Schwachstelle. Ein entfernter, einfach authentifizierter Angreifer kann
diese Schwachstelle ausnutzen, um ein Hängen oder den wiederholten Absturz
des ILOM-Systems und somit einen vollständigen Denial-of-Service-Zustand
auszulösen.

CVE-2016-3480: Schwachstelle in Solaris Cluster ermöglicht das Ausspähen von
Informationen

In der Subkomponente HA für Postgresql von Solaris Cluster 3.3 und 4 der
Oracle Sun Systems Products Suite existiert eine nicht näher beschriebene,
leicht ausnutzbare Schwachstelle. Ein lokaler, am Betriebssystem
angemeldeter Angreifer mit erweiterten Privilegien kann diese Schwachstelle
ausnutzen, um unautorisiert alle Daten, die über den Solaris Cluster
zugreifbar sind, zu lesen.

CVE-2016-3453: Schwachstelle in Solaris ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

In der Subkomponente Kernel von Solaris 10 der Oracle Sun Systems Products
Suite existiert eine nicht näher beschriebene, einfach ausnutzbare
Denial-of-Service-Schwachstelle. Ein lokaler, am Betriebssystem angemeldeter
Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, um ein Hängen oder den
wiederholten Absturz des Betriebssystems und somit einen vollständigen
Denial-of-Service-Zustand auszulösen.

CVE-2016-3451: Schwachstelle in ILOM ermöglicht das Manipulieren von Dateien

In der Subkomponente Web der Komponente Integrated Lights Out Manager (ILOM)
in den Versionen 3.0, 3.1 und 3.2 der Oracle Sun Systems Products Suite
existiert eine nicht näher beschriebene, über HTTP einfach ausnutzbare
Schwachstelle. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann diese
Schwachstelle ausnutzen, wenn er eine nicht näher beschriebene Unterstützung
eines Benutzers bekommt, um ILOM zu kompromittieren. Des weiteren ist es
möglich, Teile der Dateien, auf die der ILOM Zugriff hat, zu manipulieren
(Aktualisieren, Einfügen und Löschen).

CVE-2016-3189: Schwachstelle in BZip2 ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Eine Schwachstelle in ‘bzip2recover’ in bzip2 1.0.6, bzw. der Subkomponente
BZip in Solaris 10 und 11.3, führt zur Verwendung von Speicher nach dessen
Freigabe (Use-after-free). Dies ermöglicht einem entfernten, nicht
authentifizierten Angreifer über verschiedene Protokolle mittels einer
präparierten ‘bzip2’-Datei, in Verbindung mit dem Ende eines Blocks, das vor
den Beginn eines Blocks gesetzt wird, die Anwendung zum Absturz zu bringen
(Denial-of-Service).

CVE-2016-5691: Schwachstelle in ImageMagick ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff

Durch eine Schwachstelle in ‘ReadDCMImage()’, dem DCM-Parser in ImageMagick,
kann es zum Zugriff auf Null-Zeiger und Speicherschutzverletzungen kommen.
Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann mit Hilfe einer
speziell präparierten Bilddatei einen Denial-of-Service-Angriff ausführen
oder die Integrität des Systems beeinträchtigen.

CVE-2016-5699: Schwachstelle in Python ermöglicht u.a. die Ausführung
beliebigen Programmcodes

Die Bibliotheken zur Verarbeitung von URLs ‘urllib2’ in Python 2.x und
‘urllib’ in Python 3.x sind durch Protocol Stream Injection-Angriffe über
HTTP verwundbar, da der entsprechende Programmcode Prozent-kodierte Werte
als Teil der Host-Komponente der URL akzeptiert und diese ohne weitere
Validierung in den HTTP-Stream einfügt. Ein entfernter, nicht
authentifizierter Angreifer kann mit Hilfe speziell präparierter URLs, die
von einer internen Python-Anwendung verarbeitet werden, HTTP-Kopfdaten und
beliebige HTTP-Anfragen in den HTTP-Stream einfügen und dadurch Zugriff auf
interne Ressourcen erhalten. In der Folge kann der Angreifer abhängig vom
betroffenen internen Prozess Informationen ausspähen, einen
Denial-of-Service-Zustand auslösen oder beliebigen Programmcode ausführen.

CVE-2016-5636: Schwachstelle in Python ermöglicht Ausführung beliebigen
Programmcodes

In der Funktion ‘zipimport.c’ werden die Eingangsdaten für ‘data_size’ nicht
geprüft. Falls ‘data_size’ den Wert ‘-1’ hat, erhält ‘byte_size’ im weiteren
Verlauf der Datenverarbeitung den Wert ‘1’, wodurch Python einen kleinen
Bereich auf dem Heap-Speicher alloziert und im folgenden Aufruf von ‘fread’
einen Überlauf auf dem Heap verursacht. Ein entfernter, nicht
authentifizierter Angreifer kann mit Hilfe speziell präparierter
ZIP-Archivdateien einen Überlauf auf dem Heap-Speicher auslösen und in der
Folge möglicherweise beliebigen Programmcode ausführen.

CVE-2016-0772: Schwachstelle in Python ermöglicht Ausspähen von
Informationen

Es existiert eine Schwachstelle in der Python-Bibliothek ‘smtplib’, weil ein
fehlerhafter Verbindungsaufbau mit StartTLS in der Funktion ‘SMTP.starttls’
nicht durch eine Ausnahme (Exception) behandelt wird. Ein entfernter, nicht
authentifizierter Angreifer mit der Möglichkeit, einen Man-in-the-middle
(MitM)-Angriff durchzuführen, kann durch diese Schwachstelle den Befehl
‘STARTTLS’ unterbinden, ohne dabei eine Ausnahme auszulösen, und so den
Aufbau der TLS-Verbindung verhindern. Dadurch ist dieser in der Lage, die
folgende Kommunikation unverschlüsselt mitzulesen.

CVE-2016-1541: Schwachstelle in libarchive ermöglicht Ausführen beliebigen
Programmcodes

Es existiert eine Schwachstelle in der Funktion ‘ zip_read_mac_metadata’ in
archive_read_support_format_zip.c in libarchive, wodurch ein Angreifer in
der Lage ist, durch eine präparierte ZIP-Datei den Heap-Speicher zum
Überlauf zu bringen. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann
beliebigen Programmcode ausführen.

CVE-2016-2774: Schwachstelle in ISC DHCP ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff

Die Anzahl an gleichzeitig offenen TCP-Verbindungen zu Ports, die der ISC
DHCP-Server zur Kontrolle von Prozessen und zur Kommunikation zwischen
Prozessen nutzt, ist nicht beschränkt. Ein nicht authentifizierter Angreifer
im benachbarten Netzwerk kann eine große Zahl an TCP-Verbindungen zum Server
aufbauen, was zu einem Denial-of-Service-Zustand (DoS) führen kann.

CVE-2016-0800: Schwachstelle in SSL/TLS ermöglicht Umgehen von
Sicherheitsvorkehrungen

HTTPS und viele andere Dienste, die die kryptographischen Protokolle SSL und
TLS zum Zwecke der Verschlüsselung verwenden, sind von einer kritischen
Schwachstelle betroffen, welche “DROWN” (‘Decrypting RSA with Obsolete and
Weakened eNcryption’) getauft wurde. Zwar verwenden moderne Server und
Clients das sicherere TLS-Protokoll, aber aufgrund von Fehlkonfigurationen
unterstützen viele Server immer noch den Vorgänger SSLv2 aus den 1990er
Jahren, obwohl dieses von keinem aktuellen Client mehr verwendet wird. SSLv2
gilt als unsicher und die reine Unterstützung durch einen Server stellt nach
neuesten Forschungen bereits eine Sicherheitslücke dar.

Der DROWN-Angriff beruht darauf, dass der Angreifer testweise
SSLv2-verschlüsselten Datenpakete mit einem Server austauscht, der SSLv2 und
EXPORT Ciphersuiten als Bleichenbacher RSA Padding Rätsel unterstützt, wobei
derselbe private RSA-Schlüssel verwendet wird. Dies erlaubt einem Angreifer
die TLS-Verschlüsselung zu brechen. Zwar ist es dem Angreifer nach
bisherigen Erkenntnissen nicht möglich, den privaten RSA-Schlüssel des
Servers zu ermitteln, aber er kann in der Folge dennoch Daten auch aus
Verbindungen entschlüsseln, die nicht SSLv2 verwenden. Ein entfernter, nicht
authentifizierter Angreifer kann somit die Sicherheitsvorkehrung der
TLS-Verschlüsselung umgehen und in der Folge sensible Informationen,
inklusive Passwörter, Kreditkartennummern usw. ausspähen.

Nach Untersuchungen der beteiligten Forscher sind etwa ein Drittel aller
HTTPS-Server für DROWN verwundbar, ferner SMTP Server, IMAP und POP Server
sowie weitere Software, die SSL/TLS unterstützt.

Die Ausnutzung von DROWN wird durch zwei weitere Schwachstellen in OpenSSL
erleichtert: CVE-2015-3197 erlaubt dem DROWN-Angreifer sich mit einem Server
zu verbinden, für den eigentlich SSLv2-Ciphersuiten deaktiviert sind, falls
SSLv2-Unterstütztung an sich gegeben ist. CVE-2016-0703 reduziert den
zeitlichen und monetären Aufwand für den DROWN-Angriff erheblich.

CVE-2013-7447: Schwachstelle in GTK+ ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Durch einen Fehler in der Programmierung führt der Versuch, mit der Funktion
‘gdk_cairo_set_source_pixbuf’ in ‘gdkcairo.c’ einen großen Speicherbereich
zu allozieren, zu einem Ganzzahlenüberlauf (Integer Overflow). Die Funktion
‘g_malloc’ alloziert ‘n_bytes’ ohne zu prüfen, ob ‘n_bytes’ noch im
zulässigen Wertebereich liegt. In ‘gdk_cairo_set_source_pixbuf’ wird
‘g_malloc’ mit dem Produkt zweier 32-Bit-Integerzahlen (Bildhöhe in Reihen
und Anzahl an Bytes pro Reihe) als Parameter aufgerufen, was bei großen
Werten, beispielsweise bei sehr großen Bilddateien, zu einem
Denial-of-Service-Zustand führen kann. Darüber hinaus kann möglicherweise
beliebiger Programmcode ausgeführt werden, wenn der zu allozierende Speicher
kleiner als der insgesamt zur Verfügung stehende Speicher, aber größer als
der für das aufrufende Programm reservierte Speicher ist und dies im
Programm nicht geprüft wird.

CVE-2015-3197: Schwachstelle in OpenSSL ermöglicht Ausspähen von
Informationen

Eine Schwachstelle in OpenSSL ermöglicht einem bösartigen Client die
Verhandlung von SSLv2-Chiffren, obwohl diese auf dem Server abgeschaltet
wurden, und die Vollendung der SSLv2-Protokolleinleitung, selbst bei
Abschaltung der SSLv2-Chiffren, solange das SSLv2-Protokoll nicht über
SSL_OP_NO_SSLv2 ebenfalls abgeschaltet wurde. Ein entfernter, nicht
authentisierter Angreifer in einer Man-in-the-Middle-Position kann
Sicherheitsvorkehrungen umgehen.

Oracle nennt diese Schwachstelle im Zusammenhang mit verschiedenen eigenen
Produkten und gibt an, dass die Schwachstelle in diesen für den unerlaubten
Lesezugriff auf über die betroffenen Oracle Produkte erreichbare Dateien
verwendet werden kann.

CVE-2015-8540: Schwachstelle in libpng ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Eine Schwachstelle in png_check_keyword() in pngwutil.c in libpng basiert
auf einem Lesen außerhalb von Speichergrenzen. Wenn die Daten des ‘key’ nur
aus dem Leerzeichen (ASCII 0x20) bestehen, dann wird ein Byte vor dem Beginn
des Puffers gelesen. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann
diese Schwachstelle mittels eines speziell präparierten PNG-Bildes
ausnutzen, um einen Denial-of-Service-Angriff durchzuführen.

CVE-2015-7501: Schwachstelle in Apache Commons Collections ermöglicht
Ausführen beliebigen Programmcodes

Eine Schwachstelle in der Apache Commons Collections Java Bibliothek führt
dazu, dass eine Applikation, die speziell präparierte serialisierte Objekte
als Benutzereingabe ungeprüft akzeptiert sowie die Commons Collections im
Java “classpath” hat, dazu gebracht werden kann, beliebigen Programmcode mit
den Rechten der Anwendung auszuführen. Der Fehler liegt in der Art und
Weise, wie die Deserialisierung der Daten durch die Java InvokerTransformer
Klasse durchgeführt wird.

Die Commons Collections Java Bibliothek ist Bestandteil von vielen
Produkten, die dementsprechend verwundbar sind. Dazu zählen Jenkins, IBM
WebSphere, Oracle WebLogic und viele weitere.

Ein entfernter, nicht authentisierter Angreifer kann diese Schwachstelle
ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen.

CVE-2015-8126: Schwachstellen in libpng erlauben Denial-of-Service-Angriffe

Mehrere Pufferüberlauf-Schwachstellen existieren in den Funktionen (1)
‘png_set_PLTE’ und (2) ‘png_get_PLTE’ in libpng bevor 1.0.64, 1.1.x und
1.2.x bevor 1.2.54, 1.3.x und 1.4.x bevor 1.4.17, 1.5.x bevor 1.5.24 und
1.6.x bevor 1.6.19 und der Subkomponente AWT von Oracle Java SE 6u105, 7u91
und 8u66 sowie Java SE Embedded 8u65. Ein entfernter, nicht authentisierter
Angreifer kann diese Schwachstellen ausnutzen, mittels eines kleinen
‘bit-depth’-Wertes in einem IHDR (aka image header) Chunk in einer
PNG-Bilddatei, um einen Absturz der Anwendung (Denial-of-Service) zu
verursachen oder möglicherweise weitere Angriffe durchzuführen. Diese
Schwachstellen betreffen ausschließlich Client Installationen von Java und
können nur über Sandboxed Java Web Start Anwendungen und Sandboxed Java
Applets ausgenutzt werden.

CVE-2015-7981: Schwachstelle in libpng erlaubt Ausspähen von Informationen

In der Funktion ‘png_convert_to_rfc1123()’ in png.c existiert eine
Schwachstelle, die bei der Transformation von Bildern zu einem Lesen über
Speicherbegrenzungen hinaus führt (out-of-bounds read). Ein entfernter,
einfach authentifizierter Angreifer kann mittels einer speziell präparierten
Bilddatei vom Typ ‘PNG’ Speicherinhalte einer Anwendung offenlegen und
potentiell sensible Informationen ausspähen.

CVE-2015-8104: Denial-of-Service-Schwachstelle in Xen Hypervisor und
Microsoft Hyper-V

Die KVM Hypervisor Implementierung, Microsoft Hyper-V und die Oracle VM
VirtualBox Komponente von Oracle Virtualization vor den Versionen 4.0.36,
4.1.44, 4.2.36, 4.3.34 und 5.0.10 fangen Debugging-Fehler nicht korrekt ab.
Wenn ein Gastsystem einen Abbruchpunkt für eine Datenstruktur aufsetzt,
woraus ggf. ein Debugging-Fehler resultieren soll, so wird nach Auftreten
des ersten Fehlers das Werfen eines weiteren Fehlers erforderlich, wodurch
es zu einer Endlosschleife in dem betreffenden Microcode kommt und in der
Folge die CPU voll ausgelastet wird. Ein einfach authentisierter Benutzer
eines virtuellen Gastsystems, als Angreifer, kann die Schwachstelle
ausnutzen, um einen Denial-of-Service-Zustand auf dem Host zu bewirken. x86
CPUs aller Hersteller auf HVM Gastsystemen sind betroffen.

CVE-2015-8025: Schwachstelle in XScreenSaver ermöglicht Umgehung von
Desktop-Sperre

Die Komponente XScreenSaver enthält eine nicht näher beschriebene
Schwachstelle. In einem Mehr-Bildschrim-System ist es möglich, die
Desktop-Sperre durch XScreenSaver zu umgehen, wenn man das HDMI-Kabel von
einem der Bildschrime abnimmt, wodurch der XScreenSaver abstürzt. Einem
lokalen Angreifer wird dadurch kompletter Zugang zu der aktuellen Sitzung
gewährt.

CVE-2015-5600: Schwachstelle in OpenSSH erlaubt das Umgehen von
Sicherheitsmechanismen

Eine Schwachstelle in OpenSSH basiert auf einer fehlerhaften Anwendung der
Beschränkung der Anzahl von Anmeldeversuchen, die in der Konfigurationsdatei
sshd_config mit der Option “MaxAuthTries” standardmäßig auf 6 Versuche
eingestellt ist. Die Benutzung des Clients mit der Option
“-oKbdInteractiveDevices=” und einer beliebigen Anzahl von Eingabemethoden
wird vom Server bereitwillig akzeptiert und für jede Methode die
Eingabeaufforderung für das Passwort gestartet. In Folge der Schwachstelle
ist es möglich, beliebig viele Passwortabfragen zu generieren bis die
Zeitspanne der “LoginGraceTime”, die üblicherweise 120 Sekunden beträgt,
erreicht ist. Dadurch wird die Effizienz eines Brute-Force-Angriffs, um an
das Passwort eines autorisierten Benutzers zu gelangen, erheblich
verbessert. Vorkonfiguriert ist “KbdInteractiveAuthentication” Server-seitig
in der Regel auf die selbe Einstellung wie
“ChallengeResponseAuthentication”, d.h. sie ist auf “no” gestellt. Zu
beachten ist allerdings, dass das Fehlen oder Auskommentieren der Option
“ChallengeResponseAuthentication” nicht das Deaktivieren der
“ChallengeResponseAuthentication” bedeutet, denn der Standardwert dieser
Option ist “yes”. Die Schwachstelle betrifft also nur Systeme, in denen die
Standardkonfiguration von OpenSSH verändert wurde. Weiterhin schränkt die
Benutzung von PAM als Eingabemethode die Effizienz dieses Angriffs wieder
ein, da PAM selber Verzögerungen zwischen zwei Passworteingaben erzwingen
kann. Ein entfernter, nicht authentisierter Angreifer kann
Sicherheitsvorkehrungen umgehen und die Effizienz eines Brute-Force-Angriffs
erhöhen.

CVE-2015-3183: Schwachstelle im HTTP-Server ermöglicht das Umgehen von
Sicherheitsvorkehrungen

In modules/http/http_filters.c. im Apache HTTP-Server sowie der
entsprechenden Subkomponente der Komponente Oracle Secure Global Desktop von
Oracle Virtualization (unterstützte Versionen 4.63, 4.71 und 5.2) besteht
ein Fehler im Parser von Chunk-Headern bei aufgeteilten Anfragen in
“Chunks”, der in Verbindung mit großen Chunk-Größenwerten und ungültigen
Zeichen in Chunk-Erweiterungen auftritt. Ein entfernter, nicht
authentifizierter Angreifer kann diese Schwachstelle mit Hilfe speziell
präparierter Anfragen ausnutzen, um den Server zu einer Fehlinterpretation
der Länge der Anfrage zu veranlassen, um HTTP-Anfragen zu schmuggeln und
Cache Poisoning oder Credential-Entführung im Fall von Proxy-Umgebungen zu
erreichen.

CVE-2015-1793: Schwachstelle in OpenSSL erlaubt Umgehen von
Sicherheitsvorkehrungen

Eine Schwachstelle in OpenSSL 1.0.1n und 1.0.2b tritt bei der Überprüfung
von Zertifikatsketten auf. Wenn der erste Versuch eine Kette aufzubauen
scheitert, wird versucht eine alternative Kette zu finden. Ein Fehler in der
Implementierung der betreffend Logik kann dazu führen, dass bestimmte
Prüfungen auf nicht vertrauenswürdige Zertifikate dabei übergangen werden
können, z.B. die Überprüfung des CA Flags. Dadurch ist es möglich, ein
gültiges End-Entitiy-Zertifikat (“leaf certificate”), für welches das CA
Flag “false” gesetzt ist, dennoch als CA zu verwenden, um ein ungültiges
Zertifikat auszustellen. Diese Schwachstelle betrifft alle Anwendungen, die
Zertifikate verifizieren, inklusive SSL/TLS/DTLS-Clients und
SSL/TLS/DTLS-Server, die Client-Authentication verwenden.

Im Zusammenhang mit MySQL Server kann diese Schwachstelle ausgenutzt werden,
um Dateien zu manipulieren oder Informationen auszuspähen, auf die der MySQL
Server zugreifen kann.

Im Zusammenhang mit Switches und Bladeservern aus der Reihe Oracle Sun
Systems Products Suite kann diese Schwachstelle ausgenutzt werden, um
Dateien zu manipulieren oder Informationen auszuspähen, auf die die Switches
oder Bladeserver zugreifen können.

CVE-2015-2808: Schwachstelle in der TLS/SSL-Protokoll-Implementierung

Der RC4-Algorithmus, wie er im TLS-Protokoll und SSL-Protokoll verwendet
wird, kombiniert während der Initialisierungsphase Statusdaten nicht korrekt
mit Schlüsseldaten. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann
durch Ausnutzen dieser Schwachstelle leichter den Klartext der initialen
Bytes eines Streams ermitteln, indem er den Netzwerkverkehr belauscht, der
gelegentlich auf Schlüsseln beruht, die von dieser Invarianzschwäche
betroffen sind, um in der Folge einen Brute-Force-Angriff unter Verwendung
von LSB-Werten gegen die Verschlüsselung durchzuführen (“Bar
Mitzvah”-Problem) und dadurch Informationen auszuspähen.

CVE-2015-0235: ‘GHOST’-Schwachstelle in der glibc erlaubt Ausführen
beliebigen Programmcodes

In der GNU Lib C existiert ein Heap-basierter Pufferüberlauf in der Funktion
‘__nss_hostname_digits_dots()’, die in den Funktionen ‘gethostbyname()’ und
‘gethostbyname2()’ genutzt wird. Ein entfernter, nicht authentisierter
Angreifer, der in der Lage ist, eine Anwendung zum Aufruf einer dieser
beiden Funktionen zu bringen, kann die Schwachstelle nutzen, um beliebigen
Programmcode mit den Rechten des Anwenders, der die aufrufende Anwendung
betreibt, zur Ausführung zu bringen oder einen Systemabsturz zu bewirken.
Die Schwachstelle kursiert im Internet unter dem Namen ‘GHOST’ .

CVE-2014-3566: POODLE: SSL 3.0 Protokoll, wie z.B. in OpenSSL verwendet,
ermöglicht das Ausspähen von Informationen

Das SSL 3.0 Protokoll, so wie es u.a. von OpenSSL bis Version 1.0.1i
implementiert wird, benutzt nicht deterministisches “Padding”. Padding ist
das Auffüllen der Nachricht mit Bytes bis zur nächsten vollen Blockgrenze
für Kryptoalgorithmen im CBC-Modus (Cipher-Block-Chaining). Dieses Padding
wird nicht durch den MAC (Message Authentication Code), d.h. eine
kryptografische Prüfsumme, überprüft. Der Empfänger von verschlüsselten
Nachrichten kann also die Integrität des Paddings nicht vollständig
überprüfen. Diese Schwäche des SSL 3.0 Protokolls kann von einem entfernten,
nicht authentifizierten Angreifer in einem Man-in-the-middle-Angriff
ausgenutzt werden, um Teile der Nachricht im Klartext zu erhalten, indem er
das Padding entsprechend modifiziert (Padding-Oracle-Angriff). Diese
Protokollschwäche wurde von seinen Entdeckern “POODLE” getauft.

CVE-2013-2566: Schwäche von TLS durch Verwendung von RC4

Es wurden verschiedene Schwächen der RC4-Chiffre beim Einsatz in TLS
beschrieben, die zur Umgehung von Sicherheitsfunktionen ausgenutzt werden
können. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann diese
Schwachstelle ausnutzen, um Sicherheitsfunktionen zu umgehen und potentiell
sicherheitskritische Informationen erlangen.

CVE-2012-3410: Schwachstelle in GNU Bash ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff

In der GNU Bourne Again Shell (Bash) existiert ein Fehler im Kommando “test”
in Verbindung mit /dev/fd. Kann ein Angreifer ‘test’ auf einen sehr langen
Dateinamen in /dev/fd/ anwenden, so wird ein Pufferüberlauf (Buffer
Overflow) ausgelöst und die Shell stürzt ab. Ein lokaler, nicht
authentifizierter Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, um beliebige
Programme auszuführen.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2016-1168/

Schwachstelle CVE-2013-2566 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2013-2566

Schwachstelle CVE-2012-3410 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2012-3410

Schwachstelle CVE-2014-3566 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-3566

Schwachstelle CVE-2015-0235 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-0235

Schwachstelle CVE-2015-2808 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-2808

Schwachstelle CVE-2015-1793 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-1793

Schwachstelle CVE-2015-3183 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-3183

Schwachstelle CVE-2015-5600 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-5600

Schwachstelle CVE-2015-7981 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-7981

Schwachstelle CVE-2015-8025 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-8025

Schwachstelle CVE-2015-8104 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-8104

Schwachstelle CVE-2015-8126 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-8126

Schwachstelle CVE-2015-7501 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-7501

Schwachstelle CVE-2015-8540 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-8540

Schwachstelle CVE-2015-3197 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-3197

Schwachstelle CVE-2013-7447 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2013-7447

Schwachstelle CVE-2016-0800 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-0800

Schwachstelle CVE-2016-2774 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-2774

Schwachstelle CVE-2016-1541 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-1541

Schwachstelle CVE-2016-0772 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-0772

Schwachstelle CVE-2016-5636 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-5636

Schwachstelle CVE-2016-5699 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-5699

Schwachstelle CVE-2016-3189 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-3189

Schwachstelle CVE-2016-5691 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-5691

Oracle Critical Patch Update Advisory Juli 2016 – CPUJul2016:
http://www.oracle.com/technetwork/security-advisory/cpujul2016-2881720.html

Oracle Solaris Third Party Bulletin July 2016 – BulletinJul2016:
http://www.oracle.com/technetwork/topics/security/bulletinjul2016-3090568.html

Oracle Sun Systems Products Suite CPUJul2016 Risk Matrix:
http://www.oracle.com/technetwork/security-advisory/cpujul2016-2881720.html#AppendixSUNS

Schwachstelle CVE-2016-3451 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-3451

Schwachstelle CVE-2016-3453 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-3453

Schwachstelle CVE-2016-3480 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-3480

Schwachstelle CVE-2016-3481 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-3481

Schwachstelle CVE-2016-3497 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-3497

Schwachstelle CVE-2016-3584 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-3584

Schwachstelle CVE-2016-3585 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-3585

Schwachstelle CVE-2016-5445 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-5445

Schwachstelle CVE-2016-5446 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-5446

Schwachstelle CVE-2016-5447 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-5447

Schwachstelle CVE-2016-5448 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-5448

Schwachstelle CVE-2016-5449 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-5449

Schwachstelle CVE-2016-5452 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-5452

Schwachstelle CVE-2016-5453 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-5453

Schwachstelle CVE-2016-5454 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-5454

Schwachstelle CVE-2016-5457 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-5457

Schwachstelle CVE-2016-5469 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-5469

Schwachstelle CVE-2016-5471 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-5471

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