Microsoft schluckt Linkedin

Microsoft hat bekanntgegeben, dass es den größeren Xing-Konkurrenten Linkedin kaufen will.

Microsoft macht für den Kauf 192 Dollar pro Aktie locker, ingesamt 26,2 Milliarden Dollar. Das ist ein erheblicher Aufpreis gegenüber dem letzten Schlusskurs von 131,08 Dollar. Linkedin soll seine Marke und Unabhängigkeit behalten. Jeff Weiner bleibt CEO von Linkedin und berichtet in Zukunft direkt an Satya Nadella, CEO von Microsoft. Der Deal soll bis jahresende abgewickelt sein. Microsoft will das Geschäft vor allem über die Aufnahme neuer Schulden finanzieren.

Linkedin ist das weltweit größte und profitabelste professionelle soziale Netzwerk. Zuletzt hatte es weltweit 433 Millionen Mitglieder und wuchs mit 19 Prozent im Jahresvergleich. (Der deutsche Konkurtrent Xing hat lediglich rund 8 Millionen Mitglieder.) Die Webseite besuchten 105 Millionen Unique Visitors. Die mobile Nutzung stieg um fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr an.

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