Die Version 4.5.3 der auf Open-Source-Werkzeugen basierenden Groupware behebt zahlreiche Bugs der Vorgängerversion.
Zu den Fehlern zählte unter anderem, dass die Verarbeitung von mit 8-Bit-Mails zu falschen Ergebnissen führte. Zudem verbesserten die Entwickler die Unterstützung für Version 7 des Internet Explorers und für mobile Geräte.
In Java programmiert, setzt die webbasierte Groupware auf Tomcat, MySQL und Open LDAP auf. Neben dem Webclient ist der Zugriff auch über Outlook möglich. Dank Ajax ist bei der Zimbra-Lösung Drag and Drop im Browser möglich. Die Administration erfolgt über eine übersichtliche Oberfläche. So genannte Zimlets, kleine Ajax-Erweiterungen, integrieren über eine dokumentierte Schnittstelle externe Daten. Mittels dieser Zimlets soll beispielsweise der passende Ausschnitte aus einem Stadtplan als Popup beim Überfahren einer Adresse mit der Maus erscheinen.
Zimbra steht als kommerzielle Ausgabe für RPM- und Debian-basierte Distributionen zur Verfügung, aber auch für Mac OS X. Eine Open-Source-Edition ist ebenfalls im Angebot. Ihr fehlen einige Funktionen der Bezahlausgabe. Eine Liste der Features bietet die Zimbra-Webseite an. Online-Demos veranschaulichen die Funktionen der Software.



