1000 WLAN-Router für Flüchtlinge

Freifunk hat von TP-Link, einem Hersteller von Netzwerkprodukten, über 1000 WLAN-Router erhalten und will in ganz Deutschland Flüchtlingsheime vernetzen.

Genau 1045 Geräte hat das Unternehmen an den Förderverein Freie Netzwerke gespendet. Die sollen nun von Berlin aus an 50 lokale Freifunk-Gruppen in ganz Deutschland gehen und in Flüchtlingsheimen zum Einsatz kommen. Häufig hätten die Flüchtlinge nach ihrer Ankunft in Deutschland zwar Smartphones, aber keinen Internetzugang, weil die entsprechenden Verträge zu teuer seien, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die WLAN-Router sollen Flüchtlinge in die Lage versetzen, per Skype Kontakt mit ihren Familien aufzunehmen, aber auch an Online-Sprachkursen teilzunehmen oder sich in der Umgebung zu orientieren. Freifunk verstehe sich nicht nur als technisches, sondern vor allem als soziales Projekt, schreibt Monic Meisel aus dem Vorstand des Vereins. Als konkretes Beispiel für den Einsatz solcher Router nennt die Pressemitteilung unter anderem das Flüchtlingswohnschiff Transit im Harburger Binnenhafen, in dem der Freifunker Matthias Marx über ein Netz von Routern einen freien Internetzugriff eingerichtet habe.

Matthias Marx vor dem vernetzten Flüchtlingswohnheim in Hamburg (Matthias Marx, CC-BY 4.0)

Matthias Marx vor dem vernetzten Flüchtlingswohnheim in Hamburg (Matthias Marx, CC-BY 4.0)

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