Mark Shuttleworth hat den Codenamen für das nächste Ubuntu mit Langzeitsupport angekündigt. Die Version 16.04 soll im April erscheinen und Xenial Xerus heißen. Daneben plant Canonical wieder einen nicht-virtuellen Summit.
In seinem Blog nennt Shuttleworth die verschiedenen Komponenten, die im nächsten Ubuntu eine Rolle spielen. Mit LXD, MaaS, Snappy und Juju legt er den Fokus augenscheinlich auf die Servervariante von Ubuntu. Kein Wunder, auf dem Desktop werden nicht all zu viele Überraschungen warten, Unity 7 ist weiterhin der Desktop der Wahl. Experimentierfreudige Nutzer können laut Oliver Ries, Canonicals Chef für die Client-Entwicklung, Unity 8 als separate Session ausprobieren, unter dem Namen Desktop Next.
Wie die vorherigen LTS-Versionen soll auch Ubuntu 16.04 fünf Jahre Support erhalten. Der gewählte Name passe gut zu der Release, insbesondere in Sachen Virtualisierung: Xenial bedeutet, eine gute Beziehung zwischen Gastgeber und Gast zu pflegen. Das afrikanische Borstenhörnchen (Xerus) sei wiederum ein Symbol der Zusammenarbeit. Tatsächlich konstatiert Wikipedia, dass die Tierchen gelegentlich mit ihren Feinden kooperieren, den Erdmännchen.
Eine weitere Neuigkeit dürfte vor allem die Ubuntu-Entwickler begeistern: Es soll laut Entwickler David Planella wieder einen echten “Offline”-Summit geben. Der Ubucon-Summit ist eine Erweiterung der bisherigen Ubucon, die im Rahmen der Southern California Linux Expo (Scale) stattfand. Terminiert ist die Veranstaltung auf den 21. und 22. Januar 2016, Austragungsort ist Pasadena, Kalifornien. Anfang 2013 hatte das Ubuntu-Projekt die halbjährlichen Ubuntu Developer Summits durch rein virtuelle Summits ersetzt, die aber in der Community offenbar weniger Anklang finden.




