Quereinsteiger ohne einen IT-nahen Hochschulabschluss oder eine entsprechende Berufsausbildung haben es zunehmend schwer.
Während derzeit noch rund jede vierte IT-Fachkraft in den IT- und Telekommunikationsunternehmen über keine fachspezifische Ausbildung verfügt, wird der Anteil dieser Quereinsteiger bis 2020 auf 11 Prozent sinken. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 700 Geschäftsführern und Personalverantwortlichen aus ITK-Unternehmen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Die ITK-Unternehmen in Deutschland beschäftigten aktuell fast eine Million Menschen, in den vergangenen fünf Jahren sind 125 000 neue Arbeitsplätze entstanden.
Die Unternehmen rekrutieren verstärkt Bewerber mit einem IT-Hochschulabschluss wie Informatik oder Wirtschaftsinformatik. Während bislang jeder vierte IT-Spezialist in den Unternehmen (25 Prozent) über einen solchen Abschluss verfügt, soll der Anteil bis 2020 auf 35 Prozent steigen. Auch der Anteil der Fachkräfte mit einer dualen IT-Ausbildung soll leicht von 34 auf 39 Prozent steigen. Weitere 14 Prozent werden voraussichtlich über einen sonstigen Hochschulabschluss wie etwa Wirtschaftswissenschaften verfügen.




Zwei Überschriften auf der gleichen Seite:”IT-Quereinsteiger haben kaum noch Chancen” und “Deutschland fehlen 41 000 IT-Experten”. Das sollten die Entscheider mal sehen, Kopf nach links (oder rechts, je nachdem…), Hirn zusammen laufen lassen und…
Der Begriff “IT-Quereinsteiger” oder “Quereinsteiger” ist in der Presse sehr schwammig und es ist nicht ganz klar, was die Presse da genau meint. Ist das die Gruppe der Arbeitssuchenden die neue Abschluesse einfach so gelernt haben, als das was sie bisher gemacht haben ? Oder sind das Arbeitssuchende die ohne (neue) Qualifikation einfach sich auf eine offene Stelle bewerben wollen ? Jedenfalls war es oft so, daß Arbeitgeber oder das Arbeitsamt nur geradlinige Lebenslaeufe begruessen und solche Lebenslaeufe, wo es zick-zack gelaufen ist, werden dann aussortiert. Aber das ist heute auch sehr unterschiedlich. Ohne Nachweis über bisherige Tätigkeiten kommt man… Mehr »