Mit Nvidia Grid hat der Grafikartenhersteller nun eine Technologie veröffnetlicht, die es ermöglicht 3D-Grafikworkstations als VMs unter VMwares Horizon 6 für Linux zu betreiben.
Die neue Technik macht es erstmals möglich, dass Künstler und Grafiker, die für Spezialeffekte oft auf Linux-Applikationen wie Autodesk Maya, The Foundry Nuke und Mari oder Side Effects Houdini angewiesen sind, virtuelle Maschinen nutzen können, die das ebenfalls erst kürzlich neu vorgestellte Virtualisierungstool Horizon 6 von VMware anbietet. Die Graikbeschleunigung Nvidia Grid bietet dabei eine Grafikperformance der virtuellen Maschine, die an die eines Desktopsystems heranreicht. Die Nvidia Grid-Grafikkarten K1 und K2 offerieren dabei 3D-Grafik auf Displays mit einer Auflösung von bis zu 2560×1600 Pixeln.
Neben 3D-Künstlern interessieren sich für High-End-Grafik auf VMs unter anderem auch Geologen, die bei der Öl- und Gaserkundung aufwändige 3D-Modelle berechnen und visualisieren müssen. Die Virtualisierung bietet ihnen dabei viele Vorteile. So können die Daten zentral vorgehalten und damit besser geschützt werden, die Zusammenarbeit über räumliche und zeitliche Grenzen hinweg wird einfacher, die Wartung eines Servers ist günstiger als die vieler physischer Workstations.





