Die Digital Audio Workstation Ardour bringt in Version 4.1 neue Funktionen mit und verändert das User Interface leicht.
So gibt es auf dem Mixer von Ardour nun einen Regler für die Eingangslautstärke. Der beeinflusst das Ausgabesignal beim Aufzeichnen und Abspielen eines Tracks. Die nativen Audio-Backends lassen sich unter Linux und OS X mit Geräten verwenden, die entweder abspielen oder aufzeichnen können, etwa USB-Kopfhörer. Der Menüeintrag “Save as” erlaubt es endlich, eine Session auch an einem anderen Ort auf der Festplatte abzulegen. Der User kann dabei festlegen, im welchem Umfang er die Dateien ablegen möchte.
Wellenformen zeigt Ardour in der neuen Version deutlich schneller an. Die Benutzeroberfläche wartet nicht mehr, bis Ardour die Wellenform fertig gezeichnet hat, sondern lässt sich weiter benutzen, während das Zeichnen im Hintergrund passiert. Die Anordnung der Tracks haben die Entwickler ebenfalls wieder etwas erweitert: Bei überlappenden Bereichen zeigt die Software die später startenden Bereiche weiter oben an.
Ansonsten gibt es Support für Hi-DPI-Displays und lassen sich Objekte mit gedrückter Spezialtaste so bewegen, dass ihr Verhältnis zum darunterliegenden Raster erhalten bleibt. Ein Button erlaubt es außerdem, die Plugin-Parameter auf einen Standardwert zurückzusetzen. Weitere Details verrät das Announcement, herunterladen lässt sich Ardour 4.1 über den Downloadbereich, wobei es die kompilierten Versionen nur gegen einen Obolus gibt. Wer nichts zahlen möchte, übersetzt den am selben Ort verfügbaren Quellcode selbst.




