Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 2 (08.06.2015):
Für die Distributionen Fedora 20, 21 und 22 werden Sicherheitsupdates in
Form der Pakete xen-4.3.4-5.fc20, xen-4.4.2-5.fc21 und xen-4.5.0-10.fc22
im Status ‘testing’ bereitgestellt.
Version 1 (03.06.2015):
Neues Advisory
Betroffene Software:
Xen >= 3.3
Xen 4.2.x
Xen 4.3.x
Xen 4.4.x
Xen 4.5.x
Betroffene Plattformen:
Red Hat Fedora 20
Red Hat Fedora 21
Red Hat Fedora 22
Xen
Die Schwachstellen können durch lokale, nicht authentisierte Angreifer zu
Denial-of-Service-Angriffen gegen das Host-System oder eine Erweiterung der
Privilegien ausgenutzt werden.
Patch:
Xen Security Advisory XSA-128
http://xenbits.xen.org/xsa/advisory-128.html
Patch:
Xen Security Advisory XSA-129
http://xenbits.xen.org/xsa/advisory-129.html
Patch:
Xen Security Advisory XSA-130
http://xenbits.xen.org/xsa/advisory-130.html
Patch:
Xen Security Advisory XSA-131
http://xenbits.xen.org/xsa/advisory-131.html
Patch:
Fedora Security Update FEDORA-2015-9456
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2015-9456/xen-4.5.0-10.fc22
Patch:
Fedora Security Update FEDORA-2015-9466
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2015-9466/xen-4.4.2-5.fc21
Patch:
Fedora Security Update FEDORA-2015-9500
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2015-9500/xen-4.3.4-5.fc20
CVE-2015-4106: Schwachstelle in Xen ermöglicht Privilegieneskalation
QEMU behandelt PCI-Geräte, die nicht direkt in die Emulation eingebunden
sind, fehlerhaft und erlaubt Gastsystemen Schreibzugriff auf den nicht
erweiterten Konfigurationsbereich. Ein lokaler, nicht authentisierter
Angreifer kann die Schwachstelle zu einer Privilegieneskalation oder zu
einem Denial-of-Service-Angriff gegen das Host-System ausnutzen.
CVE-2015-4105: Schwachstelle in Xen ermöglicht einen
Denial-of-Service-Angriff
Es besteht eine Schwachstelle in Xen, die fehlerhafte Operationen von PCI
MSI-X Interrupts eines Gastsystems im Host-System protokolliert. Ein
lokaler, nicht authentisierter Angreifer kann durch falsche oder fehlerhafte
Interrupts den Speicherplatz des Host-Systems aufbrauchen und so einen
Denial-of-Service-Angriff durchführen.
CVE-2015-4104: Schwachstelle in Xen ermöglicht einen
Denial-of-Service-Angriff
Der Xen-Hypervisor behandelt Bit-Felder, welche MSI-Interrupts
kontrollieren, fehlerhaft. Ein lokaler, nicht authentisierter Angreifer kann
diese Bit-Felder kontrollieren und einen Denial-of-Service-Angriff
durchführen.
CVE-2015-4103: Schwachstelle in Xen ermöglicht einen
Denial-of-Service-Angriff
Es besteht eine Schwachstelle in der Trennung zwischen “Config-Space” des
Hosts und dem des Gastes. Diese Schwachstelle erlaubt dem Gastsystem lesend
und schreibend auf den Speicher des Host-Systems zuzugreifen. EIn lokaler,
nicht authentisierter Angreifer kann die Schwachstelle zu einem
Denial-of-Service-Angriff gegen den Host ausnutzen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2015-0782/
Xen Security Advisory XSA-128:
http://xenbits.xen.org/xsa/advisory-128.html
Xen Security Advisory XSA-129:
http://xenbits.xen.org/xsa/advisory-129.html
Xen Security Advisory XSA-130:
http://xenbits.xen.org/xsa/advisory-130.html
Xen Security Advisory XSA-131:
http://xenbits.xen.org/xsa/advisory-131.html
Schwachstelle CVE-2015-4103 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-4103
Schwachstelle CVE-2015-4104 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-4104
Schwachstelle CVE-2015-4105 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-4105
Schwachstelle CVE-2015-4106 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-4106
Fedora Security Update FEDORA-2015-9456:
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2015-9456/xen-4.5.0-10.fc22
Fedora Security Update FEDORA-2015-9466:
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2015-9466/xen-4.4.2-5.fc21
Fedora Security Update FEDORA-2015-9500:
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2015-9500/xen-4.3.4-5.fc20
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