Die erste stabile Release des kommerziellen Tools Versionpress soll es WordPress-Admins, aber auch einfachen Usern, ermöglichen, Dateien und Datenbank einer WordPress-Installation mit Hilfe eines Git-Systems zu verwalten.
Die Versionverwaltung Versionpress erlaubt es, Versions- und Plugin-Updates, installierte Themes oder Seitenentwürfe zurückzunehmen, falls es zu Fehlern kommt. WordPress lässt sich einfacher mit Standard-Entwicklertools vereinen, Commits lassen sich über Github und Bitbucket verwalten.
Technisch sei Versionpress zwar ein Plugin, schreiben die Macher, jedoch ein ziemlich komplexes. Version 1.0 sei daher auch nur ein Wegstein auf einer langen Reise. Aus einem zusammengewürfelten Prototypen sei ein solides Stück Software entstanden, wenn auch noch mit einem minimalen Funktionsumfang.
Versionpress kann sämtliche WordPress-Aktionen in geeignete Formate für die Versionskontrolle aufbereiten und sie in ein Git-Repository schieben. Es beherrscht Rollbacks für die gesamte Webseite, macht aber auch einzelne Schritte rückgängig. Das Plugin kooperiert mit anderen Plugins, auch mit einigen komplexeren, allerdings braucht das reibungslose Zusammenspiel noch etwas mehr Politur. Eingebaute und externe Themes unterstützt Versionpress problemlos, zudem zeigt es auch einige handgemachte Änderungen und Commits in seinem Interface an.
Für Version 2.0 arbeiten die Entwickler vor allem am Staging und am User Interface, wobei Staging laut Ankündigung sämtliche technischen Komponenten kombinieren soll. Auch die GUI sei noch sehr rudimentär, man habe Ideen, sie weiterzuentwickeln. Versionpress ist allerdings nicht umsonst: Eine Lizenz für ein Jahr kostet 50 US-Dollar für bis zu 5 Sites und 200 US-Dollar für bis zu 50 Sites in einem Early-Access-Programm.





