Eine Sicherheitslücke in der JavaScriptJust-in-Time-Kompilierung (JIT) hat zur Folge, dass ein Angreifer Befehle mit den Rechten des Anwenders ausführen kann. Hierzumuss er lediglich eine speziell konstruierte HTML-Seite bauen und sein Opfer dazu bringen diese zu besuchen. Ursache hierfür ist ein Programmierfehler, der beim Prüfen typisierter Felder auftritt.
Ein zweites Problem tritt in der SVG-Navigation auf. Ein Angreifer kann dies ausnutzen, um die Same-Origin-Sicherheitsrichtlinie zu umgehen, wodurch er dann Skripte in einem priviligierten Kontext ausführen kann. Diese schon länger bekannte Schwachstelle wurde in Firefox 36.0.3 und ESR 31.5.2 nicht vollständig behoben. Entdeckt wurde diese Schwachstelle im Rahmen des HP Zero Day Initiative Pwn2Own-Wettbewerbs.
Betroffen hiervon sind Debian Iceweasel (vor 31.5.3 ESR), Mozilla Firefox (vor 36.0.4), Mozilla Firefox ESR (vor 31.5.3) undMozilla SeaMonkey (vor 2.33.1).
