Gitlab erlaubt es, eine Art Github auf den eigenen Servern zu installieren. Nun hat die Firma den Git-Hosting-Anbieter Gitorious gekauft.
Glaubt man einer Umfrage unter Git-Anwendern, war Gitorious im Jahr 2011 der zweitgrößte Git-Anbieter, wenn auch mit einem deutlichen Abstand zum Marktführer Github. Neben Bezahlkunden bot Gitorious an, Open-Source-Projekte kostenlos zu hosten. Nun hat Gitlab den Anbieter gekauft und bietet einen einfachen Upgrade-Pfad für Gitorious-Nutzer an.
Gitorious-CEO Rolf Bjaanes ist realistisch. Das eigene Geschäftsmodell habe nicht mehr funktioniert. Man habe zu viele Kunden an Gitlab verloren und konnte so das freie Hosting nicht mehr gegenfinanzieren. Gitlab stehe vor dem selben Problem wie Gitorious, löse dieses aber besser.
Gitlabs CEO Sytse Sijbrandij erwartet, dass die Akquisition das Wachstum von Gitlab beschleunigen werde. Mehr als 100 000 Organisationen würden Gitlab bereits mit kommerziellem Support auf den eigenen Servern verwenden, dank Gitorious würde die Zahl noch einmal mehr steigen. Gitlab bietet eine kostenfreie Community-Ausgabe seiner Software sowie eine Bezahlvariante an.




