Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Betroffene Software:
GNU glibc <= 2.21 Betroffene Plattformen: openSUSE 13.1 openSUSE 13.2 Mehre Schwachstellen in der GNU Lib C ermöglichen einem lokalen, nicht authentifizierten Angreifer das Ausspähen von Informationen, einen Denial-of-Service-Angriff durchzuführen oder beliebigen Programmcode auszuführen. openSUSE stellt Sicherheitsupdates als Backports auf die Versionen glibc-2.19-16.5.1 (openSUSE 13.2) und glibc-2.18-4.25.1 (openSUSE 13.1) zur Verfügung. Patch: openSUSE Security Update openSUSE-SU-2015:0351-1 http://lists.opensuse.org/opensuse-updates/2015-02/msg00089.html
CVE-2015-1472: Schwachstelle in glibc ermöglicht Denial-of-Service-Angriff
Eine Schwachstelle in der Datei stdio-common/vfscanf.c führt dazu, dass
unter bestimmten Bedingungen zu wenig Speicher angefordert wird und es zu
einem Heap-Speicherüberlauf kommt. Ein lokaler, nicht authentifizierter
Angreifer kann durch das Ausnutzen der Schwachstelle einen
Denial-of-Service-Angriff durchführen.
CVE-2014-9402: Schwachstelle GNU glibc ermöglicht Denial-of-Service-Angriff
Eine Schwachstelle in der Funktion getnetbyname führt zu einer unendlichen
Schleife. Voraussetzung ist die Aktivierung des DNS Backend in der ‘Name
Service Switch’ Konfiguration und das der DNS-Auflöser eine positive Antwort
erhält, während der Netzwerkname verarbeitet wird. Ein lokaler, nicht
authentifizierter Angreifer kann einen Denial-of-Service-Angriff
durchführen.
CVE-2013-7423: Schwachstelle in glibc ermöglicht das Ausspähen von
Informationen
Eine Schwachstelle in der Funktion getaddrinfo() führt dazu, dass unter
hoher Last DNS Anfragen an zufällige Datei-Deskriptoren (z.B. TCP Ports),
die mit entfernten Diensten verbunden sind, gesendet werden. Ein lokaler,
nicht authentifizierter Angreifer kann Informationen ausspähen.
CVE-2014-7817: Schwachstelle in GNU Lib C ermöglicht Ausführen beliebiger
Befehle
Eine Schwachstelle in der “wordexp”-Funktion in der GNU C Library (glibc)
2.21 besteht darin, dass diese das WRDE_NOCMD-Flag nicht durchsetzt. Ein
lokaler, einfach authentifizierter Benutzer, als Angreifer, kann die
Schwachstelle in bestimmten Kontexten ausnutzen, um beliebige Kommandos
auszuführen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2015-0240/
Schwachstelle CVE-2014-7817 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-7817
openSUSE Security Update openSUSE-SU-2015:0351-1:
http://lists.opensuse.org/opensuse-updates/2015-02/msg00089.html
Schwachstelle CVE-2013-7423 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2013-7423
Schwachstelle CVE-2014-9402 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-9402
Schwachstelle CVE-2015-1472 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2015-1472
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