In seinem Blog gibt Mark Nottingham, Vorsitzender der HTTP Working Group der IETF bekannt, dass die Internet Engineering Steering Group (IESG) die Spezifikationen HTTP/2 und HPACK akzeptiert habe.
Bei HPACK handelt es sich um eine weniger bekannte Spezifikation, die ein Format zur Headerkompression von HTTP/2 beschreibt. Die neuen Spezifikationen sind laut Nottingham nun auf den Weg zum RFC Editor, durchlaufen dort einen redaktionellen Prozess und bekommen schließlich eine RFC-Nummer zugewiesen.
Nottingham bedankt sich bei den Mitarbeitern des Standards und geht auch nochmal auf die Rolle von Google ein. SPDY sei den Standardisierern keinesfalls aufgedrängt worden, die Ingenieure von Google hätten ihre technischen Entscheidungen vielmehr ausführlich begründet und auch Kritik berücksichtigt. Googles Chromium-Entwickler hatten kürzlich bereits angekündigt, SPDY zugunsten von HTTP/2 aufzugeben.




