Darktable, virtueller Lichttisch und Dunkelkammer für RAW-Fotografen, hat Version 1.6 erreicht, die neue Features aus dem Fixierbad holt.
Optisch orientierte Zeitgenossen können sich die recht unterschiedlichen neuen Features in einem Video anzeigen lassen. Zu ihnen gehört Support für High-DPI-Monitore und riesige Bilder mit Indizes von mehr als 32 Bit, konkret für TIFFs in der Größe von 26770 mal 13385 Pixel. Die Map View zeigt nun lediglich Bilder der gerade ausgewählten Sammlung an, daneben führt Darktable ein Diashow-Feature ein und erlaubt das Abspielen von Audionotizen. Serverbetreiber dürfte interessieren, dass sich Darktable dank “darktable-cli” nun headless betreiben lässt. Sticky Previews sind möglich, ein Crawler synchronisiert beim Start alle XMP-Dateien, welche Metadaten zu den Fotos enthalten.
Auch an der Ausgabe haben die Entwickler gefeilt. Beim Export lassen sich vorhandene Dateien überschreiben, TIFFs funktionieren nun auf 32-Bit-Float-Basis und lassen sich komprimieren. Die Punktdichte (PPI) für exportierte JPGs lässt sich ändern, standardmäßig steht sie auf 300. Der Export auf Flickr setzt nun HTTPS ein. Nicht zuletzt bringt die aktuelle Ausgabe von Darktable Verbesserungen an den Bildfunktionen mit, optimiert den Umgang mit Farben, das Lua-Scripting, die Interna und die Performance. Details lassen sich im Release Statement nachlesen, der Quellcode wartet auf Github.




