Sicherheitsforscher bei Symantec haben eine neue, gefährliche Schadsoftware mit beispielloser Komplexität entdeckt.
Der neue Virus namens Regin ist keine gewöhnliche Schadsoftware. Er geht in fünf aufeinanderfolgenden Schritten vor, die bis auf den ersten alle verschlüsselt sind. Um untersuchen zu können, was die Schadsoftware treibt, müssen zuerst alle ihre Module lokalisiert werden. Im Vergleich zu anderen Viren, sagen die Forscher bei Symantec, sei Regin bahnnbrechend und beispiellos. Das Maß an Ausgefeiltheit und Komplexität lege nahe, dass ein ganzes Team professioneller Entwickler monatelang damit beschäftigt gewesen sein muss.
Regin soll dabei bereits seit 2008 in Umlauf sein und Rechner in zehn Ländern, vor allem aber in Russland und Saudiarabien infiziert haben. Der Virus zielte dabei insbesondere auf Computer im Telekom-Sektor, in privaten Haushalten und kleinen Firmen. Dabei führte er keine physischen Attacken aus, sondern sammelte vor allem Daten. Die Verbreitungswege sind noch nicht ganz klar, es wird aber vermutet, das gefälschte Webseiten einen großen Anteil haben. Weitere Untersuchungen sollen folgen.



