Eine Sicherheitslücke in wget hat zur Folge, dass ein entfernter Angreifer beliebige Dateien, Verzeichnisse und symlinks auf dem betroffenen System anlegen kann. Ein Angreifer muss hierzu ein Verzeichnis mit speziellen Namen anlegen. Versucht das Opfer dieses Verzeichnis dann rekursiv via FTP herunterzuladen, so werden die vom Angreifer gewünschten Einträge in dem Dateisystems des Opfers angelegt. Ursache des Problems ist ein Programmierfehler in wget, der dazu
führt, dass symbolische Links nicht korrekt verarbeitet werden. Der veröffentlichte Patch korrigiert dieses Verhalten indem folgender Eintrag
opt.retr_symlinks = true;
?in die »default()«-Funktion in die »init.c«-Datei aufgenommen wurde.
Betroffen sind die Versionen vor 1.16.
