Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 2 (27.10.2014):
Die Distributionen Fedora 19 und 20 stellen Sicherheitsupdates bereit. Die
Schwachstelle CVE-2014-8086 wurde zusätzlich für Fedora 20 behoben.
Version 1 (24.10.2014):
Neues Advisory
Betroffene Software:
Linux Kernel
Betroffene Plattformen:
Red Hat Fedora 19
Red Hat Fedora 20
Red Hat Fedora 21
Mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel ermöglichen einem zumeist entfernten,
nicht authentifizierten Angreifer einen Denial-of-Service-Angriff
durchzuführen.
Patch:
Fedora Security Update FEDORA-2014-13536
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-13536/kernel-3.17.1-303.fc21
Patch:
Fedora Security Update FEDORA-2014-13558
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-13558/kernel-3.16.6-202.fc20
Patch:
Fedora Security Update FEDORA-2014-13564
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-13564/kernel-3.14.22-101.fc19
CVE-2014-3690: Schwachstelle im Linux-Kernel ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff
Eine Schwachstelle im Linux-Kernel führt dazu, dass der cr4-Wert des Hosts
zwischen verschiedenen VM-Einträgen auf derselben vCPU geändert werden kann,
vom System aber als konstant betrachtet wird. Dies führt zu einer
Inkonsistenz u.a. mit der Variable PR_SET_TSC wodurch es zu einem
Systemabsturz kommt.
Ein lokaler, nicht authentifizierter Angreifer kann einen
Denial-of-Service-Angriff durchführen.
CVE-2014-3688: Schwachstelle im Linux-Kernel ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff
Eine Schwachstelle im sctp Stapel des Linux-Kernel führt dazu, dass bei
einer extrem starken Anzahl von Anfragen, der verfügbare Speicher
aufgebraucht wird. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann
einen Denial-of-Service-Angriff druchführen.
CVE-2014-3687: Schwachstelle im Linux-Kernel ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff
Eine Schwachstelle im sctp Stapel des Linux-Kernel führt dazu, dass es durch
den Empfang eines doppelten ASCONF-Bruchstückes zu einer Kernel-Panik
kommt. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann einen
Denial-of-Service-Angriff durchführen.
CVE-2014-3673: Schwachstelle im Linux-Kernel ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff
Eine Schwachstelle im Linux-Kernel, in der Datei net/core/skbuff.c führt
dazu, dass es beim Empfangen eines fehlerhaften ASCONF-Bruchstücks zu einer
Kernel-Panik kommt. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann
einen Denial-of-Service-Angriff durchführen.
CVE-2014-8086: Schwachstelle in EXT4 Dateisystem
Eine Schwachstelle in der Funktion ext4_file_write_iter in der Datei
fs/ext4/file.c führt dazu, dass asynchrone und direkte IO-Schreibzugriffe
einerseits und fcntl(F_SETFL) Aufrufe andererseits, wenn sie gleichzeitig
ablaufen in eine Wettlaufsituation (race condition) geraten, die zu einem
Systemabsturz führen kann. Ein lokaler, nicht authentifizierter Angreifer
kann darüber einen Denial-of-Service-Angriff durchführen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2014-1404/
Schwachstelle CVE-2014-8086 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-8086
Fedora Security Update FEDORA-2014-13536:
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-13536/kernel-3.17.1-303.fc21
Schwachstelle CVE-2014-3673 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-3673
Schwachstelle CVE-2014-3687 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-3687
Schwachstelle CVE-2014-3688 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-3688
Schwachstelle CVE-2014-3690 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-3690
Fedora Security Update FEDORA-2014-13558:
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-13558/kernel-3.16.6-202.fc20
Fedora Security Update FEDORA-2014-13564:
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-13564/kernel-3.14.22-101.fc19
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